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Zellenradschleusen Heiße Fördergüter sicher transportieren

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Zellenradschleusen erfüllen unterschiedlichste Aufgaben bei der Dosierung, Einspeisung oder beim Austragen von Schüttgütern. Diese Hochtemperatur-Zellenradschleusen können überall dort eingesetzt werden, wo es besonders heiß hergeht.

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Die HTS-Zellenradschleuse verkraftet bis zu 1000 Grad.
Die HTS-Zellenradschleuse verkraftet bis zu 1000 Grad.
(Bild: Neue Jäger Maschinenbau)

Einzelne Bausteine dieser Zellenradschleusen werden aus besonders hitzeresistenten Materialien angefertigt und sind bereits in der Standardausführung für Förderguttemperaturen bis 450°C zugelassen. Der Antrieb erfolgt über einen direkt angeflanschten Getriebemotor mit Motorlaterne.

Für höhere Temperaturen bis 1000°C liefert das Unternehmen nun HTS-Zellenradschleusen mit einem dafür geeigneten Getriebemotor mit Kettenantrieb. Bei diesen Maschinen werden Gehäuse und Elektromotor sehr effektiv thermisch voneinander entkoppelt. Die Gehäuse der Hochtemperatur-Zellenradschleusen sind als Schweißkonstruktion in Stahl oder Edelstahl ausgeführt und mit rundem oder eckigem Ein- und Auslauf erhältlich. Werkstoffvarianten: 1.0570 (Stahl), 1.4571 (V4A), 1.4828 und 1.5415 (16Mo3).

Die HTS-Zellenradschleusen sind optional mit Schleißleisten aus Federstahl, mit Drehzahlwächter und mit Kettenantrieb lieferbar. Die Nennförderleistung beträgt 0,45 bis 320 m³/h bei 100 Prozent Füllgrad. Der Zellenraddurchmesser ist in Varianten von 100 bis 630 mm möglich.

Die Zellenradschleusen nach Maschinenbaurichtlinie 94/9 sind in Standard- und Atex-Ausführungen sowie als maßgeschneiderte Sonderanfertigungen lieferbar: für die Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie, Energiebereiche, Kunststoff- und Umwelttechnik. Aus Grauguss, Stahl oder Edelstahl, in Standard- und Sonderausführungen, mit Baumuster-Zulassung als autonome Schutzsysteme oder Geräte der Gruppe II, in allen Zonen.

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