Immissionsprognosen nach TA Lärm

12.04.2018

15.06.2018 von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Haus der Technik e.V. / Niederlassung Berlin

Immissionsprognosen nach TA Lärm

Schalltechnische Gutachten nachvollziehen, Plausibilität prüfen, Abschätzungen von Schallpegeln vornehmen können!

Zielsetzung

Das Seminar stellt die Grundlagen der Schallausbreitungsrechnung vor und führt in die Prognosemodelle nach TA Lärm ein. Der Einsatz von marktüblichen Programmsystemen wird erläutert. Dabei wird auch die Gewinnung von Emissionsdaten und die Qualität und Zuverlässigkeit der Prognoseergebnisse besonders betrachtet.
Nach Besuch der Veranstaltung sollten schalltechnische Gutachten in wesentlichen Schritten nachzuvollziehen und auf Plausibilität zu überprüfen sein, wozu auch die vermittelten überschlägigen Abschätzungen von Schallpegeln helfen können.
 

Inhalt

  • Rechtliche und fachliche Vorgaben zur Immssionsprognose
  • schalltechnische Genehmigungsanforderungen nach BImSchG
  • Ermittlung des Beurteilungspegels
  • Schallausbreitungsmodelle
  • Schallleistung und Schallintensität
  • Schallausbreitung im Freien und in Räumen
  • Schallausbreitungsrechnung -Verfahren
  • Normen und Berechnungsvorschriften
  • Kommerzielle Programmsysteme zur Schallausbreitungsrechnung
  • Rechnung von Innenpegeln ins Freie
  • Beispiele und Besonderheiten, z.B. WEA
  • Bezug zur Umgebungslärmrichtlinie
  • Prognose und Modellierungsfehler
  • Genauigkeit von Prognosen
  • Anforderungen an die Qualitätssicherung bei der Lärmbeurteilung

 

Zum Thema

Bei Genehmigungsverfahren für technische Anlagen ist zur Beurteilung des Antrags eine Immissionsprognose unumgänglich, da die Anlagen noch nicht errichtet oder in Betrieb sind. Nur mit Hilfe der Prognoserechnung lässt sich dann abschätzen, ob bestimmte technische oder organisatorische Maßnahmen an der Anlage zu einer Einhaltung der Richtwerte führen werden und welche Maßnahmen als Auflagen in der Genehmigung in Frage kommen. Vergleichsrechnungen mit verschiedenen Maßnahmenpaketen erlauben auch eine Optimierung der Vorgehensweise.
Zur Anlagenüberwachung gehört auch die Messung der Lärmimmissionen. Ist die Messung am Bezugsort nicht möglich, muss der Beurteilungspegel aus einer Messung an einem Ersatzstandort mit einer Schallausbreitungsrechnung ermittelt werden.

 

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter von Genehmigungs-, Planungs- und Aufsichtsbehörden, Gutachter, Sachverständige, Umweltbeauftragte, Führungskräfte in gewerblichen Unternehmen, Verantwortliche und Beauftragte für Umweltschutz, Verantwortliche für Planungs- und Genehmigungsverfahren.

 

Mehr Informationen finden Interessierte unter folgenden Link:

https://www.hdt.de/W-H110-06-147-8