Trocknen von Feststoffen in der Prozessindustrie

08.01.2018

15.10.2018 um 09:00 Uhr - 16.10.2018 um 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Essen

Trocknen von Feststoffen in der Prozessindustrie

Vermittlung von Methoden zur Auslegung von Trocknern für Schüttgüter bzw. partikelförmiger Feststoffe. Als roter Faden dient die prozesstechnische Dimensionierung eines Trocknungsprozesses für ein hygroskopisches Schüttgut mit Hilfe von MS-Excel.

Die Grundoperation Trocknen dient in der Prozessindustrie in der Regel dazu, flüchtige, bzw. niedermolekulare Komponenten von einem partikelförmigen Feststoff abzutrennen. Bei der flüchtigen Komponente handelt es sich häufig um Wasser. Der Feststoff kann dabei hygroskopisch oder nichthygroskopisch sein, was den Verlauf des Trocknungsprozesses entscheidend beeinflusst. Die Aufgabe kann aber auch sein, statt Wasser organische Lösungsmittel oder Monomere von z.B. Kunststoffgranulat abzutrennen. Wegen einer möglichen Überschreitung der unteren Explosionsgrenze erfolgt der erste Trocknungsschritt in solchen Fällen unter Verwendung von Inertgasen wie Stickstoff, bis in einem zweiten Prozessschritt eine abschließende Trocknung mit Luft möglich ist.


Das Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung von Methoden zur prozesstechnischen Auslegung von Trocknern für Schüttgüter bzw. partikelförmige Feststoffe. Das Seminar beginnt bei den physikalischen Grundlagen der Trocknungstechnik und den notwendigen Modellen zur Beschreibung der gekoppelten Transportmechanismen für Wärme und Stoff und mündet in der prozesstechnischen Auslegung verschiedener Trocknerbauarten. Die prozesstechnische Auslegung wird durch Checklisten begleitet. Methoden zur Maßstabsvergrößerung werden ebenso vermittelt, wie heuristische Regeln und Methoden der Kostenschätzung.


Als roter Faden zieht sich durch das Seminar die prozesstechnische Dimensionierung eines
Musterprozesses zur Trocknung eines hygroskopischen Schüttgutes mit Hilfe von MS-Excel.

Alle Infos sowie Anmeldung finden Sie unter https://www.hdt.de/W-H050-10-519-8