Seminar || Prüfstrategien zum Prüfen elektrischer Anlagen und Maschinen

23.10.2017

09.03.2018 von 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Haus der Technik e.V., Hollestr. 1, 45127 Essen

Seminar || Prüfstrategien zum Prüfen elektrischer Anlagen und Maschinen

Komplexe elektrische Anlagen und Maschinen sind bei und nach der Errichtung durch den Hersteller und nach Instandhaltung und in regelmäßigen Zeitabständen nach Gefährdungsbeurteilung durch den Betreiber zu prüfen.

Komplexe elektrische Anlagen und Maschinen sind bei und nach der Errichtung durch den Hersteller und nach Instandhaltung und in regelmäßigen Zeitabständen nach Gefährdungsbeurteilung durch den Betreiber zu prüfen.

Die Veranstaltung zeigt auf, dass hierzu eine individuelle auf die Anlage und Maschine abgestimmte Prüfstrategie umgesetzt werden muss.

Inhalt

  • Organisation, Ablauf und Strategie der Prüfung
  • Beurteilung von Prüfart, Prüfumfang, Prüftiefe, Prüfreihenfolge, Prüfintervall, sowie Prüfqualifikation und Gefährdungen beim Prüfen
  • Festlegung und Validierung von Messverfahren
  • Problemfelder: Frequenzumrichter, Servoregler und Antriebstechnik, Oberschwingungen, Betriebsbedingte Ableitströme, PowerQuality, Differenzstromüberwachung
  • EDV-Anlagen, USV-Anlagen und Rechenzentrumstechnik, LED-Beleuchtung
  • Grenzen und Möglichkeiten der Elektrothermografie
  • Ermittlung von Prüflisten und Entwicklung von eigenen Prüfprotokollen
  • Branchenspezifische Praxisbeispiele



Zum Thema

Elektrische Anlagen und Maschinen dürfen nur im sicheren, ordnungsgemäßen Zustand am Markt bereitgestellt und betrieben werden. Dieses verlangen der Gesetzgeber gemäß ProdSG, ArbSchG, BetrSichV und ArbStättV sowie die Berufsgenossenschaften gemäß DGUV Vorschrift 3 gleichermaßen. Die elektrotechnischen Vorschriften wie  DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0701-0702, DIN VDE 0113-1 udgl. zeigen das technische "Wie wird geprüft?" und "Was wird geprüft?" in Form einer Zielvorgabe. Sie verstehen sich als Mindestvorgaben mit Empfehlungscharakter. Sie beinhalten keine anlagen- oder branchenspezifischen Details.

Im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen sind hierzu detaillierte Analysen aller relevanten elektrischen Schutzmaßnahmen vorzunehmen und sowie deren Wirksamkeit durch Prüfung nachzuweisen. In der Praxis ist üblicherweise eine technische Diagnose der Anlage, einschließlich der Netzanalyse und Begutachtung des Betriebszustandes, der Anlagen- und der Arbeitsumgebung, sowie aller gefährdungsrelevanten Wechselwirkungen zu bewerten. Die Prüfstrategie ist so zu entwickeln, dass betriebsbedingte Rahmenbedingungen, Instandhaltungsstrategien und wirtschaftliche Aspekte und Einsatzplanung des Prüfpersonals berücksichtigt werden. Bei komplexen Anlagen ist der Einsatz von Dienstleistern besonders sensibel zu betrachten.

 

Die Veranstaltung setzt voraus, dass ein Grundwissen im Bereich des Prüfens bei den Teilnehmern vorhanden ist, weil der Schwerpunkt in der Vermittlung der jahrelangen Erfahrung bei der praktischen Umsetzung betriebsrelevanter Prüfkonzepte liegt.

Teilnehmerkreis

Elektrofachkräfte, die mit Prüfaufgaben betraut sind und Befähigte Personen zum Prüfen elektrischer Anlagen und Maschinen von Herstellern und Betreibern, Verantwortliche Elektrofachkräfte, Führungskräfte im gleichen Aufgabengebiet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hdt.de/W-H010-03-664-8