Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten

13.02.2015

01.09.2015 - 04.09.2015

Veranstaltungsort: Maritim Seehotel, Timmendorfer Strand

Explosionen stellen eine Existenzbedrohung für Unternehmen dar, die mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Aerosolen oder Stäuben umgehen. Das Schadensausmaß ist nicht zuletzt wegen der folgenden Betriebsunterbrechung unfassbar; häufig sind auch Menschenleben und die Umwelt gefährdet....

Explosionen stellen eine Existenzbedrohung für Unternehmen dar, die mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Aerosolen oder Stäuben umgehen. Das Schadensausmaß ist nicht zuletzt wegen der folgenden Betriebsunterbrechung unfassbar; häufig sind auch Menschenleben und die Umwelt gefährdet. Prävention gilt deshalb als das absolute A und O im Explosionsschutz.

Die Maßnahmen zur Umsetzung des vorbeugenden Explosionsschutzes sind technisch sehr anspruchsvoll, die rechtlichen Auflagen/Versicherungsauflagen sehr umfassend.

Da der Unternehmer diese Auflagen nicht alleine erfüllen kann, ist insbesondere in größeren und mittelständischen Betrieben mit Explosionsgefährdungen das Einsetzen eines Explosionsschutzbeauftragten ratsam.

Der „Explosionsschutzbeauftragte“ - der Begriff ist ähnlich dem Gefahrstoffbeauftragten gesetzlich nicht geschützt - ist dabei ein fachkundiger Mitarbeiter, der den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden Explosionsschutzes berät und unterstützt. Zu seinem Aufgabengebiet können die Erstellung der erforderlichen Dokumente (Explosionsschutzdokument, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrenabwehrplan), regelmäßige Begehungen betroffener Arbeitsbereiche, Schulungen der Mitarbeiter im Explosionsschutz sowie der Kontakt zu den Behörden und der Feuerwehr gehören.

In dem neuen viertägigen Qualifizierungsseminar werden die Maßnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes erläutert und umfassende Hilfestellungen gegeben. Mögliche Ursachen für Explosionen werden dargestellt und die Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung des möglichen Schadensausmaßes aufgezeigt (primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz).

In dem Seminar werden die wichtigsten für den europäischen Explosionsschutz relevanten Regelwerke im Rahmen der einzelnen Themen des Seminares angesprochen.
Diese sind z.B. die ATEX-Richtlinie 94/9/EG bzw. 2014/34/EU, sowie u.a. die Grundnormen DIN EN 13463-1:2009, DIN EN 1127-1:2011, einige Produktnormen (z.B. DIN EN 14986:2007), DIN VDE 0165 usw.