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Haus der Technik e.V.

http://www.hdt.de

05.09.2018 - 06.09.2018 in Essen

Seminar || Regelungstechnik für Automotive-Anwendungen

11.04.2018
Veranstaltungsort: Essen
Funktions- und Reglerentwicklung im Automotivebereich, mechatronische Systeme, Validierung und Verifikation der Regler und Funktionen, Praxisbeispiele von Fahrzeuganwendungen

Weitere Informationenhttps://www.hdt.de/W-H030-09-661-8

 

Zielsetzung
Im Seminar werden die Kenntnisse im Bereich der Funktions- und Reglerentwicklung für Kraftfahrzeuganwendungen vermittelt und vertieft.

Ausgehend von den regelungstechnischen Anforderungen eines mechatronischen Systems werden die Grundlagen der linearen Systemtheorie aufgefrischt und auf Automotive-Systeme angewandt. Dabei erfolgt eine methodische Kompetenzvermittlung anhand von Beispielen.

In der praktischen Anwendung spielt auch die Validierung der jeweiligen Regler und Funktionen eine signifikante Rolle. Das Seminar zeigt daher auch die verschiedensten Möglichkeiten der Validierung und Verifikation auf.

Inhalt

  • Einführung
  • Grundlagen der linearen Regelungstheorie
  • Analyse des Regelkreises im Zeit- und Freuqenzbereich
  • Stabilitätsanalyse
  • Validierung


Zum Thema
Regler und Funktionen spielen bei modernen Kraftfahrzeugen eine immer erheblichere Rolle. Eine Regelung des Kraftfahrzeuges unterstützt und entlastet den Fahrer in kritischen Fahrsituationen (z. B. ABS/ESP) und liefert so einen wichtigen Beitrag zur Fahrzeugsicherheit. Andere mechatronische Systeme wiederum erhöhen den Komfort für den Fahrer, wie beispielsweise aktive Fahrwerke oder ein Tempomat. Wiederum andere Systeme (z. B. Motorsteuerung) optimieren den Kraftstoffverbrauch und die Leistung des Kraftfahrzeuges.

Heutzutage spielen Fahrerassiszenzfunktionen eine immer wichtigere Rolle. Hierzu gehören beispielsweise die am Markt etablierten Systeme „Automatisches Einparken“ oder „Spurhaltesysteme“.

Bei all diesen Systemen kommen Regler und Funktionen zum Einsatz, die auf regelungstheoretischen Grundlagen beruhen. Das Seminar greift diese Grundlagen auf, wiederholt die zugrundeliegende Theorie und wendet diese auf die Anwendungen im Automotive-Bereich an. Die in diesem Seminar erarbeiteten klassischen Regler (PID) und Zustandsregler werden dann im Zeit- und Frequenzbereich analysiert.

In der Praxis ist zu gewährleisten, dass der entwickelte und parametrierte Regler in allen Situationen ein stabiles Verhalten aufweist. Dazu gehören auch Variationen des Fahrzeuges (z. B. Ausstattungsvarianten, Reifen) oder Störeinflüsse von außen. Deshalb kommen Stabilitätsanalyseverfahren zum Einsatz, bei denen eine gewisse „Stabilitätsreserve“ gewährleistet ist.

Teilnehmerkreis
Techniker und Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik, Elektronik, Kfz-Technik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemie, die für die Auslegung, Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb von Regelungen zuständig sind.