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Haus der Technik e.V.

http://www.hdt.de

11.04.2018 - 12.04.2018 in Essen, Haus der Technik

Seminar || Schäden an Verbrennungsmotoren Grundlagen zur Beurteilung von Motorschäden

15.03.2018
Veranstaltungsort: Essen, Haus der Technik
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen der Schädigungstheorie und die nötigen Begrifflichkeiten. An ausgewählten Motorbauteilen, -baugruppen und Systemkomponenten werden Aufbau, Funktion, typische Schadensbilder und deren Beurteilung dargestellt.

Weitere Informationen: https://www.hdt.de/W-H030-04-400-8

Leitung: Dr.-Ing. Bernd Liebig, IBL Ingenieurbüro, Jerichow

Zielsetzung

Fähigkeiten zum Erkennen und Beurteilen von Schadensbildern an Motorbauteilen sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Feststellung und Beseitigung der Fehlerursache(n) bei Motorenausfällen. Die Kenntnis und Berücksichtigung der komplexen Zusammenhänge der vielfältigen Systemkomponenten des Motors und seiner Steuerungselemente dienen der zuverlässigen Ausführung von Reparaturen ebenso wie der Ermittlung von Schadensverantwortlichkeiten.

Eine systematische Schadensanalyse bei der Beurteilung von Motorschäden führt in der Entwicklung und Erprobung von Motorkomponenten, den Reparatur- und Instandsetzungsprozessen sowie bei der Beurteilung von Schäden in Sachmangelhaftungsfällen zum sicheren Erkennen und Identifizieren der ursächlichen fehlerhaften Bauteile, Einstellungen oder Nutzungsbedingungen.

Inhalt

  • Gebrauchswertmindernde Prozesse an technischen Erzeugnissen und ihren Elementen
  • Methodik und systematische Vorgehensweise bei der Schadensanalyse mit Beispielen
  • Aufbau und Funktion von ausgewählten Motorenteilen, typische Schadensbilder und deren Beurteilung 
    • Schäden an Bauteilen des Kurbeltriebes
    • Schraubenkraftverlust bei Schraubverbindungen
    • Turbolader
    • Steuerriemen
    • Gleitlager
    • Ventile

 

Die Auswahl der Motorenteile orientiert sich am Teilnehmerkreis.

Zum Thema

Die Schädigungsprozesse an Bauteilen von Verbrennungsmotoren unterliegen vielfältigen technischen, umwelt- und betriebs- sowie wartungsbedingten Einflussfaktoren. Regelmäßig sind nicht die offensichtlich als geschädigt identifizierbaren Bauteile schadensursächlich, sondern fehlerhafte Einstellungen, Montagefehler, Betriebsbedingungen, unvollständige Reparaturen etc. führen zum Ausfall von Motorkomponenten.

Die Teilnehmer werden in Grundlagen der Schädigungstheorie, der systematischen Schadensanalyse und die nötigen Begrifflichkeiten eingeführt. Beispielhaft an ausgewählten Motorbauteilen, -baugruppen und Systemkomponenten werden Aufbau, Funktion, typische Schadensbilder und deren Beurteilung dargestellt. Die ausgewählten Bauteile und deren Schadensbilder orientieren sich an Praxisfällen des mobilen Motorenbetriebs von Benzin- und Dieselmotoren (z. B. Turbolader, Steuertrieb [Zahnriemen oder Kette]), Bauteile des Kurbeltriebs (Kolben, -ringe, Zylinder, Pleuel, Lager und/oder Kurbelwelle), ggf. Zylinderkopf und seine Bauteile.

Die Vorgehensweise bei der Schadensbeurteilung wird an einigen praktischen Beispielen (Kolben-, Zylinder-, Pleuel-, Lager-, Zahnriemen- und Turboladerschaden) dargestellt.

Teilnehmerkreis

Technische Mitarbeiter aus der Komponentenerprobung an befeuerten Motoren und dem technischen Service für die Werkstätten sowie Ingenieure, Techniker und Meister der Werkstätten.

Grundlegende Kenntnisse zu Funktion und Aufbau von Verbrennungsmotoren werden vorausgesetzt.