Suchen

Anlagenservice Hat Industrieservice das Zeug zum Jobmotor?

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Industriedienstleister benötigen laut Branchenverbänden Personal auf allen Ebenen. Mit qualifiziertem Personal könne ein neuer Aufschwung entstehen. Die Energiewende und dadurch geringere Investitionen in Instandhaltungs-Maßnahmen, sei dabei aber ein Bremsklotz, so der Fachverband Anlagenservice FDBR.

Firmen zum Thema

„Strategische Anpassungen an die sich kontinuierlich wandelnden Anforderungen an den Industrieservice führen Industrieservice-Unternehmen auf Wachstumskurs“, so Thomas Ball, Senor Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder, auf dem 1. Kongress Anlagenservice des FDBR.
„Strategische Anpassungen an die sich kontinuierlich wandelnden Anforderungen an den Industrieservice führen Industrieservice-Unternehmen auf Wachstumskurs“, so Thomas Ball, Senor Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder, auf dem 1. Kongress Anlagenservice des FDBR.
(Bild: fotografie giulio coscia)

Magdeburg; Düsseldorf – „Der Industrieservice ist wieder im Aufwind, Personalmangel ist aber ein großer Behinderungsfaktor“, sagt Thomas Ball, Senior Consultant bei dem Marktforschungs-Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder, auf dem 1. Kongress Anlagenservice in Magdeburg, ausgerichtet vom FDBR Fachverband Anlagenservice. Als zusätzlicher Bremsschuh erweise sich die Energiewende. Der Industrieservice machte 2016 einen Umsatz von 20 Milliarden Euro und gab 120.000 Menschen Arbeit, der Gesamtumsatz für Instandhaltungsmaßnahmen in Deutschland beläuft sich auf 112 Milliarden Euro.

Der Industrieservice ist im Aufwind, bestätigen die jüngsten Studien des WVIS Wirtschaftsverband Industrieservice. „Strategische Anpassungen an die sich kontinuierlich wandelnden Anforderungen an den Industrieservice führen Industrieservice-Unternehmen auf Wachstumskurs“, erklärt Ball das Erfolgsrezept. Dazu gehören Services ebenso wie Consulting-Dienstleistungen und Expertise in Industrie 4.0-Thematiken.

Das potenzielle Wachstum stellt die Zukunftsbranche Industrieservice allerdings vor großen Herausforderungen: Bis 2020 wird von Service- über Fach- bis zu Führungskräften auf allen Ebenen massiv Personal benötigt. Die passend qualifizierten Arbeitskräfte fehlen allerdings. Zusätzlich wirke die Energiewende als Bremsklotz.

(ID:44612008)