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Hannover-Messe zeigt die nächsten Schritte hin zu Industrie 4.0

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Hier besteht erheblicher Informations-, Investitions- und Abstimmungsbedarf. Wenn alle an der Produktion beteiligten Roboter, Werkstücke und Maschinen untereinander Informationen austauschen, müssen Systeme her, die diese Fülle an Daten auswerten und einordnen können. Geht die Vernetzung über die eigene Fabrik hinaus, indem zum Beispiel Zulieferer in das System eingebunden werden, stellt sich sofort die Frage nach der Datensicherheit. Aktuell ist beispielsweise auch die Standardisierung eine wesentliche Herausforderung. Wenn Bauteile, Maschinen und Fabriken vernetzt werden, muss die Software kompatibel sein.

Umbau der Leitungs- und Datennetze zum intelligenten Energienetzwerk

Mit Blick auf die Energiewirtschaft beschreibt „Integrated Industry – Next Steps“ die fortschreitende Transformation des Energiesystems. Im Kern geht es um den Um- und Ausbau der Leitungs- und Datennetze sowie die Frage, wie das bestehende System aus dutzenden Großkraftwerken durch hunderttausende Kleinkraftanlagen auf Basis von Erdgas, Sonne, Wind und Biomasse ergänzt werden kann.

Köckler: „Künftig werden intelligente Stromnetze und Endgeräte miteinander kommunizieren und so ein gewaltiges Energiespar-Potenzial heben. Dazu müssen verschiedenste Branchen ihre Kompetenzen bündeln. Als wirtschaftspolitisches Großereignis bietet die Hannover-Messe allen beteiligten Unternehmen die ideale Plattform, um mit konkreten Lösungen die Transformation vom starren Energiesystem zum intelligenten Energienetzwerk voranzutreiben.“

Niederlande sind Idealbeispiel für grenzüberschreitende industrielle Zusammenarbeit

„Global Challenges, Smart Solutions“ – so lautet das Motto der niederländischen Partnerland-Beteiligung im kommenden April auf der Hannover-Messe 2014. In den Niederlanden wächst der Maschinenbausektor konstant und ist durch hochspezialisierte kleine und mittelständische Firmen geprägt. Zudem ist eine äußerst leistungsfähige Zulieferindustrie entstanden, die Kunden aus aller Welt mit Komponenten und Modulen bis hin zu speziell angefertigten Einzelstücken beliefert. Wie Köckler berichtet, seien die Niederlande sind zudem das Idealbeispiel für die grenzüberschreitende industrielle Zusammenarbeit in Europa. Auf der Hannover-Messe bieten sich den Ausstellern und Besuchern aus aller Welt hervorragende Chancen zur Kooperation mit niederländischen Akteuren.

Neben dem niederländischen Zentralstand in Halle 3 wird das Partnerland seine Kompetenzen auf weiteren Gemeinschaftsständen in allen Themenbereichen der Hannover-Messe präsentieren. „Der aktuelle Anmeldestand aus den Niederlanden übertrifft schon jetzt die Veranstaltung von 2012. Die Zahl der Aussteller hat kräftig zugelegt und die Ausstellungsfläche hat sich mehr als verdoppelt“, fügt Köckler hinzu. Zur vergleichbaren Hannover-Messe im Jahr 2012 hatten 80 niederländische Unternehmen auf einer Fläche von 2200 m² ausgestellt.

Der Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesterportal MM Maschinenmarkt.

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