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Gute Besucherresonanz bei AchemAsia 2016

| Redakteur: Tobias Hüser

Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH, zog eine positive Bilanz trotz geringerer Ausstellerzahlen im Vergleich zu 2013. Die Besucherzahlen der Achem Asia 2016 lagen in einem ähnlichen Bereich wie vor drei Jahren.
Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH, zog eine positive Bilanz trotz geringerer Ausstellerzahlen im Vergleich zu 2013. Die Besucherzahlen der Achem Asia 2016 lagen in einem ähnlichen Bereich wie vor drei Jahren. (Bild: PROCESS)

Die AchemAsia hat sich trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gut behaupten können. Bei Hallenschluss am vergangenen Donnerstag zeigten sich Aussteller und Organisatoren zufrieden. 11.834 Besucher fanden den Weg auf das Gelände der internationalsten Ausstellung für die Prozessindustrie in China, kaum weniger als 2013, als 12.470 Besucher gezählt wurden. Das ist um so bemerkenswerter, als die Ausstellerzahl im Vorfeld deutlich zurückgegangen war

Peking/China – Besonders westliche Firmen verhalten sich momentan hinsichtlich ihres Engagements in China eher zögerlich. „Der Besucherzuspruch zeigt, dass es gerade angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen um so wichtiger ist, sich zu präsentieren, Produkte und Technologien vorzustellen und mit Zulieferern und Kunden in Kontakt zu bleiben“, sagte Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH.

Insgesamt nahmen 295 Aussteller aus 17 Ländern an der AchemAsia teil. Mit 194 Ausstellern stellte China das größte Kontingent, wobei auch eine Reihe von internationalen Firmen über ihre chinesischen Dependancen vertreten waren. Die zweitgrößte Ausstellergruppe kam mit 49 Firmen aus Deutschland, gefolgt von Frankreich mit 17 Ausstellern.

Industrie im Wandel

„Die chinesische Industrie verändert sich. Es werden neue Ziele gesetzt – nicht zuletzt durch den kürzlich veröffentlichten Fünf-Jahres-Plan – und dafür braucht es auch neue Technologien und innovative Ideen“, so Scheuring. Er freue sich besonders darüber, dass sich die Treue der Aussteller nicht nur angesichts der Besucherzahl gelohnt habe, sondern dass viele auch die hohe Besucherqualität erwähnt hätten.

Die Ausstellung umfasste u.a. Anlagenkomponenten, Filtertechnologien, Apparate für die mechanische und thermische Verfahrenstechnik, Laborausrüstung, Analysengeräte, aber auch Anlagen für biochemische Prozesse und Dienstleistungen von der Konzeption bis zum Anlagenbau.

Das Konferenzprogramm, das sich aus mehreren Satelliten-Symposien zusammensetzte, stieß ebenfalls auf großes Interesse. Besonders die Vortragsstränge zu Trenntechnik und Neuentwicklungen in der Prozesstechnik, wo Aussteller ihre aktuellen Innovationen vorstellten, zogen viele Zuhörer an und boten kaum noch einen freien Platz. Andere Sessions wie das „Internet+“ Intelligence Construction Symposium oder die Foren zur Detektion und Beseitigung flüchtiger organischer Verbindungen, zur Wasserbehandlung und zur Biokorrosion, zu aktuellen Fragen der petrochemischen Industrie und zu Single-Use-Technologien fanden ebenfalls viel Beachtung.

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