EU-Forschungsprojekt More

Grünes Licht für mehr Ressourceneffizienz

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Weniger Ressourceneinsatz mehr Ertrag

Das EU-Forschungsprojekt More („Real-time Monitoring and Optimization of Resource Efficiency in Integrated Processing Plants“) ist deshalb vor drei Jahren angetreten, diese Lücke zu füllen. Ziel des Projektkonsortiums war es, „Ressourcen Effizienz Indikatoren“ (REI) für Konti- und Chargenproduktion zu ermitteln und an vier Fallbeispielen zu validieren.

Mit den REIs sollen künftig die Ressourcen gemessen werden können, die zur Herstellung einer Tonne Produkt verbraucht werden. Die Forscher konzentrierten sich auf Lösungen für vier bestimmte Chemieanlagen: eine Raffinerie, eine Petrochemieanlage, eine Anlage, die aus nachwachsenden Rohstoffen Inhaltsstoffe für Konsumgüter produziert, und eine Produktionsanlage für Zellulose.

Internationale Teilnehmer

Als Chemiepartner waren dazu passend Petronos, Ineos, BASF und Lenzing mit an Bord, Leikon und S-Pact steuerten Software und Sensorik bei, und als universitäre und Forschungspartner begleiteten die TU Dortmund, die Universität de Vallodolid, das französische Consultingbüro Inno tsd Innovation und das finnische VTT Forschungszentrum das Projekt.

Jetzt, drei Jahre später ziehen die Projektkoordinatoren auf der Abschlussveranstaltung in Frankfurt, eine zufriedene Bilanz. Es gibt einen Handlungsleitfaden zur Erstellung der REIs, Projektpartner s-Pact hat neue Analyseverfahren entwickelt, die zur Konzentrationsmessung von Prozessströmen genutzt werden und als Basis zur Programmierung der Effizienzindikatoren eingesetzt werden.

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