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Dosieren

Gravimetrisches Mikro-Dosiergerät für Kleinstkomponenten

17.11.2009 | Redakteur: Manja Wühr

Um auch kleinste Mengen exakt zu dosieren, nutzt die Differenzialdosierwaage Fine dosing ein spezielles Streu-Dosierprizip in Kombination mit einer Präzisions-Wägezelle.
Um auch kleinste Mengen exakt zu dosieren, nutzt die Differenzialdosierwaage Fine dosing ein spezielles Streu-Dosierprizip in Kombination mit einer Präzisions-Wägezelle.

Ob beim exakten Dosieren während der Produktion oder beim Abfüllen von Produkten – in der prozesstechnischen Produktion sind Präzision, Dynamik und Benutzerfreundlichkeit gefragt. Ein neues Mikro-Dosiergerät will genau hier neue Maßstäbe setzen.

MCPI hat unter dem Namen Fine dosing ein neues Dosiergerät- und Streuer-Programm entwickelt, das das Eigengewicht des Produktes nutzt und den Effet, der bei der Hin- und Herbewegung des Schüttguts entsteht. Der Clou des Dosierverfahrens: Es erlaubt bei allen möglichen Fließeigenschaften des Pulvers Schnelligkeit und Dosiergenauigkeit. Dieses Dosierprinzip nutzt nun die Fine dosing Differenzialdosierwaage von S.S.T. Schüttguttechnik in Kombination mit einer Präzisions-Wägezelle.

Die Wägezelle misst bei der Dosierung jede zehntel Sekunde das Gewicht des noch verbleibenden Pulvers und vergleicht es mit dem eingestellten Sollgewicht. Die Wägezelle ist im Gehäuse des Dosiergeräts integriert und mit einer elektronischen Steuerung versehen. Je nach Steuersystem funktioniert das Dosiergerät diskontinuierlich (Stopp an einem Sollpunkt) oder kontinuierlich (mit Durchlaufregulierung). Für eine größere Präzision wiegt der Gewichtsfühler nur den Nutzanteil des Prozesses, d.h. den Lagerbehälter und die Inhaltsstoffe. Die mechanischen Antriebsorgane sind durch das Übertragungsprinzip der Reedkontakte vom Wägeprozess getrennt. Diese Konstruktion ermöglicht es, die ganze Messauflösung vom Wiegegut den Inhaltsstoffen zuzuordnen. Aufgrund der kompakten Bauart eignet sich das Dosiergerät insbesondere dann, wenn keine Wägezelle beim Auswurf montiert werden kann. Das System wird durch eine intelligente, autonome Einheit gesteuert, die mit dem Prozessor via Modbus-, Profibus- und Devicenet-Protokolle kommunizieren kann.

Die Differenzialdosierwaage eignet sich für zwei Betriebsarten: Im kontinuierlichen Betrieb ermöglicht sie die genaue Kontrolle der Dosierleistung sowie die proportionale Zugabe von Zusatzstoffen. Im diskontinuierlichen Betrieb wiederum lassen sich Zusatzstoffe gemäß Rezeptur exakt zugeben und Produkt abfüllen und verpacken. Zudem ist die Speicherung zahlreicher Rezepturen möglich. Bewegt sich die Dosierungen außerhalb des Toleranzbereichs, alarmiert das System den Betreiber. Diese Geräte sind so konzipiert, dass sie die Hygieneanforderungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie erfüllen.

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