Länderreport Vereinigtes Königreich

God Save the Chemical Industry

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Außenhandel

Die britischen Importe von chemischen Erzeugnissen und Pharmazeutika (SITC 5) stiegen in den ersten drei Quartalen 2011 laut Eurostat um 7,3 Prozent auf 42,9 Milliarden Euro. Am stärksten legten die Einfuhren von Düngemitteln zu: +42,1 Prozent auf 798 Millionen. Euro. Ebenfalls dynamisch entwickelten sich die Importe von anorganischen Chemikalien (+27,3 Prozent, 3,2 Milliarden Euro) sowie von Kunststoffen in Primärform (+12,3 Prozent, 4,4 Milliarden Euro). Bereits 2010 waren die britischen Chemieeinfuhren um 20,1 Prozent geklettert und notierten bei 53,5 Milliarden Euro.

Cambridge Econometrics prognostiziert für die Chemieimporte 2012 ein Wachstum von 4 bis 5 Prozent - vorausgesetzt es kommt zu keiner dramatischeren Zuspitzung der Euro-Krise. Aus heutiger Sicht ist 2013 erneut ein gesundes Einfuhrplus möglich. Die Importe von Pharmazeutika könnten 2012 um 5 bis 6 Prozent zulegen und auch danach weiter steigen. Die Einfuhren von Gummi- und Kunststoffprodukten sollten 2012 um 3 bis 4 Prozent zunehmen, während es bei den Importen von Erdöl und -Derivaten nach einer Stagnation aussieht.

Die deutschen Exporte von chemischen Erzeugnissen wuchsen in den ersten neun Monaten 2011 Eurostat zufolge um 5,6 Prozent auf knapp 6,1 Milliarden Euro. Am stärksten legten die deutschen Ausfuhren von Düngemitteln (+50,6 Prozent), von organischen Chemikalien (+25,9 Prozent) sowie von anorganischen Chemikalien zu (+18,3 Prozent). Deutschland war 2010 mit einem Anteil von 14,5 Prozent beziehungsweise mit Ausfuhren von knapp 7,8 Milliarden Euro das führende Lieferland des Vereinigten Königreichs. Auf Platz zwei rangierte die USA (5,7 Milliarden Euro) gefolgt von Irland (5,5 Milliarden Euro) und Frankreich (5,1 Milliarden Euro).

Geschäftspraxis

Im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU sind die Regelungen des Umsatzsteuer-Kontrollverfahrens in der EU zu beachten. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern.

Hinsichtlich der Normierung gelten die einschlägigen EU-Richtlinien. Siehe hierzu zum Beispiel die Internetseite des Deutschen Instituts für Normung e.V..

Die Behörde für die Zulassung und Regulierung von Pharmazeutika ist die Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency. Eine weitere wichtige staatliche Organisation im Gesundheitswesen ist das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE), das unter anderem Richtlinien für die Anwendung von Medikamenten im staatlichen Gesundheitssystem NHS entwickelt. Der Prozess der Evaluierung eines neuen Medikaments durch NICE kann 12 bis 18 Monate in Anspruch nehmen.

* Quelle: Germany Trade and Invest

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