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Aktuelle Marktdaten Globale Chemieproduktion wächst weiterhin auf niedrigem Niveau

| Redakteur: Alexander Stark

Vom American Chemistry Council (ACC) erfasste Daten zeigen, dass die globale Chemieproduktion im Januar um 0,1 % gestiegen ist. Im Dezember lag der Zuwachs bei 0,3 %, im November gab es keine Veränderung und im Oktober wuchs die Produktion um 0,1 %.

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Die weltweite Chemieproduktion stieg im Januar nur um 0,1 %.
Die weltweite Chemieproduktion stieg im Januar nur um 0,1 %.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Washington/USA - Im Januar verzeichnete die Chemieproduktion in Nordamerika, der ehemaligen Sowjetunion (FSU), Afrika und dem Nahen Osten sowie im asiatisch-pazifischen Raum eine stagnierende Entwicklung. In Lateinamerika und Europa war sie rückläufig. Der Global Chemical Producing Regional Index (Global CPRI) lag im Dreimonatsdurchschnitt (3MMA) nur um 0,5 % über dem Vorjahreswert und lag bei 116,2 % des durchschnittlichen Niveaus von 2012. Im Januar sank die Kapazitätsauslastung in der weltweiten Chemieindustrie um 0,2 Punkte auf 83,1 %. Dies liegt unter den 85,6% vom vergangenen Januar und unter dem langfristigen Durchschnitt (1987-2017) von 86,5 %.

In den Segmenten der chemischen Industrie waren die Januarergebnisse auf Produktbasis unterschiedlich, wobei die Zuwächse bei Agrarchemikalien, anorganischen Chemikalien, Kunststoffharzen, synthetischem Gummi, Industriefasern, Beschichtungen und anderen Spezialchemikalien durch die Schwäche bei Konsumgütern sowie Petrochemie und organischen Massenprodukten ausgeglichen wurden. Im Vorjahresvergleich war das Wachstum bei Beschichtungen am stärksten, gefolgt von Petrochemie, organischen Produkten und Kunststoffen.

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