Glatt GF ModFlex – kompaktes Anlagenkonzept zur kontinuierlichen Sprühagglomeration von Lebensmitteln in der Wirbelschicht

04.05.2018

11.06.2018 - 15.06.2018

Veranstaltungsort: Messe Frankfurt/Main

Glatt GF ModFlex – kompaktes Anlagenkonzept zur kontinuierlichen Sprühagglomeration von Lebensmitteln in der Wirbelschicht

Auf der Basis langjährig erprobter Wirbelschicht-Technologie stellt Glatt das neu entwickelte kompakte, flexible und modulare Anlagenkonzept GF ModFlex zur kontinuierlichen Sprüh-Agglomeration von Lebensmitteln in der Wirbelschicht vor.

Auf der internationalen Leitmesse der Prozessindustrie ACHEMA im Juni 2018 in Frankfurt am Main präsentiert der Marktführer für Wirbelschicht- und Strahlschichttechnologie Glatt der Öffentlichkeit mehrere Neuentwicklungen, darunter ein neues modulares und kompaktes Anlagenkonzept  für kontinuierliche Agglomerationsprozesse sowie ein modulares Steuerungssystem, das leicht kundenspezifisch modifiziert werden kann.
Unter der Bezeichnung „GF ModFlex“ stellt Glatt erstmals ein neuentwickeltes, kompaktes Anlagenkonzept für die kontinuierliche Sprüh-Agglomeration von feinen Pulvern und Pulvermischungen in der Wirbelschicht vor. So können sehr effektiv und gleichmäßig poröse, praktisch staubfreie, hervorragend lösliche und sehr gut dosierbare Granulate hergestellt werden. Das Verfahren gewährleistet auch verschiedenste Inhaltsstoffe homogen in die Agglomerate einzubringen. Dabei bleiben dank der schonenden Prozessführung die ernährungsphysiologischen und funktionellen Eigenschaften der Ingredezien erhalten. Die im neuen modularen Design integrierten bewährten Technologien garantieren, dass die „kleinen“ Kompakten ihren großen „Brüdern“ in puncto Produktqualität in nichts nachstehen. Sie sind speziell für Produktionsvolumina von 100 kg/h bis hin zu 3000 kg/h konzipiert und eignen sich dank ihrer kompakten Bauweise mit platzsparend angeordneten Filtern besonders für beengte Platzverhältnisse und niedrige Raumhöhen. Ein weiteres Plus: Die Installationszeiten für Anlagen in Kompaktbauweise verkürzen sich um mehr als ein Drittel. Die Atex-konforme und mit Wash-in-Place-Technik (WIP) ausgestattete Ausführung löst zwei zentrale Herausforderungen bei der Verarbeitung pulvriger Substanzen: Reinigungsvorgänge laufen voll- oder halbautomatisch zeitsparend und effektiv ab und explosionsgefährliche Stäube können sicher verarbeitet werden. Die Sprühdüsen können passend zum Produktionsprozess optional als Bottom-Spray- oder in Top-Spray-Ausführung geliefert werden.
Auch die neue Generation von Prozesssteuerungen unter der Bezeichnung „GlattView Varia“, Made by Glatt, ist modular aufgebaut. Zunächst sind zwei Standardvarianten verfügbar, die individuell auf Kundenwünsche hin angepasst werden können. Die preisgünstige Basisversion „Varia“ bietet bereits alle grundlegenden Funktionalitäten und lässt sich nachträglich aufrüsten. Die Komfort-Variante „Varia+“ ist auf Anlagen mit hohem Automatisierungsgrad ausgelegt und ermöglicht umfangreiche Informations- und Diagnosefunktionen. Das skalierbare, offene SCADA-System zur Prozessvisualisierung basiert auf dem bewährten WINCC und kommt zusammen mit der neuesten Generation von Siemens-Controllern zum Einsatz. Optional kann die Prozesssteuerung durch eigens dafür entwickelte Add-ons die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Vorhandene Manufacturing Execution Systeme (MES) und ERP-Systeme können ebenfalls schnittstellenfreundlich angebunden werden. Die neue Steuerungsplattform verhilft den Nutzern zu kürzeren Liefer- und Inbetriebnahmezeiten. Ein Online-Kundensupport steht mit Rat und Tat zur Seite.
Einen weiteren Schwerpunkt am Stand von Glatt stellen die umfangreichen, auch modularen Planungsleistungen bis hin zum Turnkey-Projekt dar, die der Engineering-Spezialist weltweit für den Pharma- und Biotech-Sektor, aber auch für die Düngemittelproduktion, die Lebensmittel- und Tierfutterherstellung sowie die Bereiche Chemie und Feinchemie anbietet. Interessenten können sich zudem über die Produkt- und Prozessentwicklung von Anwendungen zur Granulation, zum Coating oder zur Mikroverkapselung informieren und für Testreihen im Technologiezentrum am Standort Weimar anmelden.