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ACHEMA-Gründerpreis Gesucht wird der Gewinner des ACHEMA-Gründerpreis

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Zum ersten Mal vergibt die DECHEMA am 15. Juni 2015 einen Gründerpreis. Gesucht wird die innovativste Geschäftsidee vom Ideenstadium bis zum jungen Startup aus den drei Sparten Energie, Industrielle Biotechnologie und Messtechnik/Analytik. Neun Gründer haben es in die Finalrunde geschafft und werden sich und ihre Unternehmenskonzepte im Rahmen der ACHEMA-Eröffnungsfeier in Frankfurt präsentieren.

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Der ACHEMA-Gründerpreis wird 2015 zum ersten Mal verliehen.
Der ACHEMA-Gründerpreis wird 2015 zum ersten Mal verliehen.
(Bild: DECHEMA)

Frankfurt a. M. – Ideenbörse, Innovations-Inkubator, Interaktionsplattform – die ACHEMA hat viele Funktionen, wenn es um neue Impulse für die Industrie geht. Besonders deutlich wird das 2015 mit dem erstmals ausgeschriebenen ACHEMA-Gründerpreis. Die Idee der Initiatoren von DECHEMA, Hightech-Gründerfonds und Business Angels FrankfurtRheinMain: Die Innovationskraft der ACHEMA-Branchen sichtbar zu machen und Gründer dabei zu unterstützen, sich in diesem Umfeld zu positionieren. Das Preisgeld von 10.000 Euro ist dabei nur Teil der Motivation für die Teilnehmer. Schwerer wiegt für viele die Möglichkeit, die eigenen Technologien und Produkte bekannt zu machen und Kooperationspartner zu treffen.

Die Gelegenheit dazu haben alle neun Finalisten am ACHEMA-Gründerpreis-Stand in Halle 9.2. Dort erwarten den Besucher begeisterte Gründer und Unternehmer, die im Auswahlverfahren nicht nur durch ihre technologischen Konzepte überzeugten. Die Jury aus Experten aus Industrie, Finanzierung und Wissenschaft bescheinigte ihnen auch sehr gute Marktchancen.

Finalisten in der Sparte „Energie“

  • Hydrogenious Technologies entwickelt Technologien für Speicherung von Energie in „Liquid Organic Hydrogen Carriers“. Diese Diesel-artigen Substanzen werden reversibel katalytisch hydriert und dienen damit als Langzeit-Wasserstoffspeicher.
  • Ein alternatives Konzept verfolgt das Projekt Redox Home-Battery. Leistungsfähige und sichere Vanadium-basierte Redox-Flow-Batterien werden hier als dezentrale Stromspeicher zur Serienreife entwickelt.
  • Sumteq plant die Herstellung und Vermarktung eines nanoporösen Hochleistungsdämmmaterials, das bei geringer Schichtdicke hohe Wärmedämmung liefert.

Die Finalisten in der Sparte „Industrielle Biotechnologie“

  • Unter dem Stichwort „Flavour-on-demand“ arbeitet das Unternehmen 4Gene an einem neuen Konzept für die Speicherung, den Transport und die Freisetzung von Düften.
  • Um gezielte Freisetzung von Substanzen geht es auch dem Unternehmen Bionicure – hier allerdings um Depots für pharmazeutische Wirkstoffe oder Impfstoffe, die durch Triggertabletten gezielt freigesetzt werden können.
  • Glyconic entwickelt marktfähige Inhaltsstoffe für Kosmetika und Nahrungsmittel auf Grundlage natürlicher Polyphenolglykoside.

Finalisten in der Sparte „Messtechnik/Analytik“

  • Schadstoffe draußen im Gelände schnell zu erfassen, ist die Idee von Bentekk, das dafür einen Mini-Gaschromatographen mit Photoionisationsdetektor entwickelt hat.
  • Sciomics fahndet nach Biomarkern zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten und als Grundlage für die personalisierte Medizin; dafür entwickelt das Unternehmen In-vitro-Diagnostiktests.
  • Die Ionera Technologies setzt dagegen auf Ionic Sensing für ein breites Anwendungsfeld von der Einzelmolekülanalyse bis zum DNA-Sequencing.

Der ACHEMA-Gründerpreis wird vergeben mit freundlicher Unterstützung von Air Liquide und Altana.

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