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Geschäftszahlen 2018

Geschäfte von Gea entwickeln sich positiv

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Gea kann im dritten Quartal 2018 erneut positive Kennzahlen vorweisen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist der Auftragseingang um 12 %, der Umsatz um 4 % und das operative Ebitda ebenfalls um 12 % gewachsen. Allerdings bleibt die Ergebnisentwicklung insbesondere der Kundenindustrie Milchverarbeitung hinter den eigenen Erwartungen zurück.

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Der Gea-Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas ist mit dem bisherigen Geschäftsjahr 2018 zufrieden.
Der Gea-Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas ist mit dem bisherigen Geschäftsjahr 2018 zufrieden.
(Bild: Gea)

Düsseldorf – Der Vorstand von Gea geht daher aktuell für das Geschäftsjahr 2018 von einem Umsatz von rund 4.800 Millionen Euro und von einem operativen Ebitda von rund 540 Millionen Euro aus. Dies entspricht einer operativen Ebitda Marge von rund 11,3 %. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat das Unternehmen seinen Ausblick angepasst. Der Vorstand erwartet nun für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von etwa 7,5 %. Die operative Ebitda Marge soll bei etwa 11,1 % liegen.

„Die Nachfrage nach unseren Produkten und Applikationen hat sich auch im abgelaufenen Quartal insgesamt erfreulich entwickelt. Allerdings sehen wir wachsende Belastungen durch konjunkturelle Unwägbarkeiten sowie zunehmende Handelshemmnisse", erläutert Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der Gea Group Aktiengesellschaft. Die Bruttoergebnismarge steht aber nach wie vor unter Druck. Zwar würden die eingeleiteten Preisinitiativen in vielen Bereichen bereits greifen, jedoch nicht in dem erwarteten Umfang. Dazu zeichnen sich laut Oleas Mixeffekte ab: „Der Umsatz legt weiterhin überdurchschnittlich bei margenschwächeren Produktgruppen zu und das Neumaschinengeschäft wächst derzeit schneller als der margenstärkere Servicebereich.“

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