Geschäftszahlen Geschäfte von Clariant entwickeln sich positiv

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Trotz der schwachen Entwicklung der europäischen Wirtschaft bleiben die Kerngeschäfte von Clariant auf einem stabilen Niveau. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Clariant in Lokalwährungen mit nur wenig wachsenden Umsätzen.

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Clariant hat eine Umsatzsteigerung von 3 Prozent im dritten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr bestätigt.
Clariant hat eine Umsatzsteigerung von 3 Prozent im dritten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr bestätigt.
(Bild: Clariant)

Muttenz/Schweiz – Clariant gab heute für das dritte Quartal 2012 einen Umsatz von 1,923 Milliarden Schweizer Franken bekannt. Dies entspricht einem Wachstum von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Das EBITDA vor Einmaleffekten (Kennzahl für den absoluten Ertrag eines Unternehmens) sank dagegen um 7 Prozent auf 201 Millionen Schweizer Franken. Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten lag dadurch bei 10,5 Prozent, ein Rückgang um rund ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was sich auf höhere administrative Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Süd-Chemie zurückführen lässt. Ein weiterer Grund waren hohe Forschung- und Entwicklungskosten, beispielsweise die Anlaufkosten für eine Bioethanol-Produktionsanlage in der Nähe von München.

„Die globale Wirtschaft hat sich weiter verschlechtert, und das Wachstum in Schwellenmärkten konnte den Rückgang in Europa nicht mehr ausgleichen. Angesichts dessen hat Clariant in den vergangenen drei Monaten solide Ergebnisse erzielt. Wir bleiben bei unserer mitteelfristigen Prognose bis 2015“, sagte Hariolf Kottmann, CEO von Clariant.

Ausblick 2012

Der Konzern bleibt bei seinen mittelfristigen Zielen bis 2015, trotz der Abschwächung der globalen Wirtschaft und der kurzfristigen Effekte eines massiven Volumenrückgangs in Europa. Das Unternehmen ist zuversichtlich, diese Ziele zu erreichen und stützen uns dabei auf das Wachstum und die Entwicklung der Kerngeschäftseinheiten, eine disziplinierte Preisbildung, den Fortschritt der Integration von Süd-Chemie, weitere Kosteneinsparungen sowie ein erfolgreiches Portfoliomanagement.

Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Clariant in Lokalwährungen mit gleichbleibenden Umsätzen und einer etwas höheren EBITDA-Marge vor Einmaleffekten als nach neun Monaten. Erst kürzlich hat das Unternehmen ein Joint Venture mit dem asiatischen Agrarkonzern Wilmar gegründet, um Amine und Amin-Derivate herzustellen.

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