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| Redakteur: Redaktion PROCESS

Um Produkte in die russische Zollzone einführen zu können, benötigen Lieferanten eine Registrierung bei den russischen Behörden oder ein Zertifikat, das dem GOST-R-Standard entspricht. Dank der GOST-R-Zertifizierung der Druck- und Temperaturmesstechnik durch die deutsche Zulassungsstelle Katech bietet Labom ein umfangreiches Messgeräteprogramm, das problemlos und schnell in Anlagen für den russischen Markt zum Einsatz kommen kann.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Um Produkte in die russische Zollzone einführen zu können, benötigen Lieferanten eine Registrierung bei den russischen Behörden oder ein Zertifikat, das dem GOST-R-Standard entspricht. Dank der GOST-R-Zertifizierung der Druck- und Temperaturmesstechnik durch die deutsche Zulassungsstelle Katech bietet Labom ein umfangreiches Messgeräteprogramm, das problemlos und schnell in Anlagen für den russischen Markt zum Einsatz kommen kann.

Russland boomt und hier besonders der Pharmamarkt - doch Unternehmen, die in die russischen Föderation bzw. die GUS-Staaten liefern wollen, müssen zunächst den dort gültigen Qualitätsstandard beachten. Bei Einfuhr von Produkten oder Anlagen nach Russland wird geprüft, ob diese den russischen Normen und Anforderungen entsprechen. Dies wird durch das GOST-R-Zertifikat beurkundet. Bezüglich der Mess- und Regeltechnik muss zusätzlich die Einheitlichkeit der Messungen gewährleistet werden. Diese wird durch das Zertifikat der Typenbestätigung des Geräts beurkundet.

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  • Anzeigemodul für das Ablesen vor Ort;

Um Messgeräte in die russische Förderation einführen zu können, ist eine Zulassung und Zertifizierung nach GOST-R nötig. Labom hat diese GOST-R-Zertifizierung und Registrierung für seine Messsysteme von einem der wenigen Unternehmen in der Europäischen Union, die als unabhängiges Prüfungszentrum anerkannt sind, Katech in Aachen, durchführen lassen.

Zertifizierte GeräteIn der Chemie-, Farben- und Lackindustrie oder der Energie-, Wasser und Abwassertechnik sind die Druck- und Temperaturmessgeräte von Labom seit langem bewährt. Mittlerweile hat das Unternehmen auch Hygiene-Baureihen dieser Messgeräte speziell für die hohen Anforderungen der Pharma-, Food- und Biotechnologie-Industrie entwickelt. Dies umfasst mechanische Temperaturmessgeräte und Widerstandsthermometer sowie mechanische Druckmessgeräte und die Druckmessumformer der Baureihe Pascal CV, die sich in Kombination mit Hygiene-Druckmittlern für Sterilprozesse eignen. Seit kurzem sind solche Messgeräte auch in einer von Pharmaplan geplanten und in Betrieb genommenen Pharmaanlage zur Herstellung von Infusionslösungen im russischen Uljanowsk im Einsatz. Um die gewünschten Druck- und Temperaturmessgeräte für die russische Pharmaanlage liefern zu können, besitzen die Messgeräte das GOST-R-Zertifikat, das Messtechnik-Zertifikat und die Hygienebescheinigung für den Einsatz in Lebensmittel- und Pharmazeutischen Anlagen.

Sterile DruckmittlerFür hohe Hygieneanforderungen sind Druckmittler mit Edelstahltrennmembran in Aseptikausführung die beste Lösung. Die Membran-Druckmittler der Baureihe „Hygiene“ werden mit spezieller Oberflächenqualität geliefert und erlauben durch ihren Steril-Anschluss eine totraumfreie Messstellenanordnung. Sie sind zudem EHEDG-geprüft und deshalb gut für den Einsatz in Pharmaanlagen geeignet, ganz gleich ob diese Hygiene-Druckmittler mit einem Vor-Ort-Anzeigegerät oder einem Druckmessumformer gekoppelt sind.

Für die Planer und Betreiber der russischen Pharmaanlage war neben dem Hygienestandard und der Messpräzision die Flexibilität ausschlaggebend, die mit der Kombination von Hygiene-Druckmittlern und Druckmessumformer Pascal CV erreicht wird. Der Pascal CV-Messumformer kann nämlich problemlos und sehr schnell an veränderte Anforderungen angepasst werden. Ermöglicht wird dies durch die „smarte“ Modultechnik: die Modularität öffnet von der Erstinstallation über die Nachrüstung bis hin zur Anpassung von Druckmessstellen alle Variationsmöglichkeiten.

Clevere ModuleMöglich machen dies Funktionsmodule, mit denen der Druckmessumformer individuell an Schalt-, Anzeige- und Kommunikationsaufgaben angepasst wird. Für die Schnittstelle zwischen Prozess und Bediener bzw. Prozessleitsystem stehen hierfür fünf verschiedene Varianten zur Verfügung:

  • Basismodul mit 4...20 mA Analogausgang in Zweileitertechnik;
  • Basismodul für Profibus PA-Anbindung zur Fernabfrage der Messwerte über Bus;
  • Schaltmodul mit zwei potentialfreien Kanälen, galvanisch nach allen Seiten getrennt, ohne Hilfsenergie;
  • Hart-Modul für die Kommunikation mittels Hart-Protokoll.

Bis zu drei dieser Module können in einem einzigen Gehäuse beliebig miteinander kombiniert werden. Der Clou dabei: Die Druckmessumformer können auch nachträglich und sogar während des laufenden Betriebs mit diesen Funktionsmodulen an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden, ohne den Pascal CV aus dem Prozess nehmen zu müssen. Durch die Plug & Measure-Funktion - eine automatische Modulerkennung - ist eine Neuprogrammierung überflüssig. Die Elektronikmodule und die Messzelle werden zudem einer kontinuierlichen Selbstüberwachung unterzogen, sodass eine hohe Prozesssicherheit dauerhaft gewährleistet ist.

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