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Geplanter Stellenabbau bei Teva löst Generalstreik in Israel aus

| Redakteur: Tobias Hüser

Der geplante Stellenabbau beim israelischen Pharmakonzern Teva löste erhebliche Proteste in ganz Israel aus.
Der geplante Stellenabbau beim israelischen Pharmakonzern Teva löste erhebliche Proteste in ganz Israel aus. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Der israelische Pharmakonzern Teva hat angekündigt, weltweit ein Viertel seiner Stellen zu streichen. Wie Spiegel Online und das Handelsblatt berichtet, löste der Plan nicht nur bei der Belegschaft des Unternehmens Proteste aus. Im ganzen Land solidarisierten sich hunderttausende Arbeitnehmer mit einem halbtägigen Streik.

Frankfurt am Main – Am vergangenen Donnerstag hatte der Generika-Weltmarktführer Teva bekannt gegeben, dass etwa 14.000 von 53.000 Stellen gestrichen werden sollen. Israelische Politiker gehen davon aus, dass missglückte Expansionsversuche das Unternehmen zu dem Schritt bewegten. Die 35-Milliarden-Dollar-Übernahme des Generika-Geschäfts vom irisch-amerikanischen Pharmakonzern Allergan mache Teva zu schaffen. Zudem sei der Preisverfall zunehmend spürbar.

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In Israel sollen 1900 Stellen wegfallen. Ob die Teva-Tochter Ratiopharm in Deutschland mit seinen 2900 Mitarbeitern ebenfalls betroffen ist, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. In Jerusalem demonstrierte die Teva-Belegschaft gegen das geplante Vorhaben. Die Gewerkschaft Histadrut rief zu einem Solidaritätsstreik auf. Hunderttausende Menschen in Israel folgten dem Aufruf und legten für einen halben Tag ihre Arbeit nieder. Banken, Behörden und der internationale Flughafen Ben Gurion mussten daraufhin vorübergehend schließen.

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