Schüttguttechnik Genaue Verhältnisdosierung

Redakteur: Redaktion PROCESS

Die Verhältnisdosierung von Kalksteinmehl ist eine schwierig zu lösende Aufgabe. Hintergrund: Über ein Förderband werden kontinuierlich ca. 200 bis 300 t/h Kohle gefördert.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Verhältnisdosierung von Kalksteinmehl ist eine schwierig zu lösende Aufgabe. Hintergrund: Über ein Förderband werden kontinuierlich ca. 200 bis 300 t/h Kohle gefördert. Zu diesem Hauptstrom muss ein definierter, prozentualer Anteil an Kalksteinmehl hinzu gemischt werden (1000 bis 8000 kg/h).

Das Kalksteinmehl lagert in einem Standzargensilo mit ca. 40 t Kapazität. Die gewünschte Dosiergenauigkeit beträgt ein Prozent. Lösung: Die Messung des Kohle-Hauptstroms erfolgt über eine Einbaubandwaage. Die Austragsschnecke am Siloauslauf fördert das Kalksteinmehl in das wartungsfreie Schüttstrom-Messgerät FlowSlide von Hense Wägetechnik. Dieses liefert einen zum Durchsatz proportionalen Stromausgang zur Regelung der Schneckendrehzahl in Abhängigkeit vom Hauptstrom. Durch die kompakte und robuste Bauweise lässt sich das System einfach in die Silozarge integrieren.

Das Messsystem ist wartungsfrei und bietet bereits mit werksseitiger Justage eine Genauigkeit besser als ein Prozent (mit vor Ort Kalibrierungen 0,3 Prozent). Materialablagerungen auf der Messrutsche werden über eine automatische Abreinigung mit Luftdüsen verhindert.

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