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Industriekommunikation

Gefahrlos Funken im Ex-Bereich

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Hfisolator 9730 von R. Stahl ermöglicht es, Funksysteme im Ex-Bereich mit beliebigen industrietauglichen Antennen einzusetzen. Der Anschluss dieser Antennen kann über konfektionierbare Kabel per Steckverbinder erfolgen.

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(Bild: Stahl)

Durch galvanische Trennung neutralisiert diese Lösung nach außen alle Zündgefahren: Da nur ein eigensicheres Signal (Ex ia IIC) übermittelt wird, ist ausgeschlossen, dass aufgrund fehlerhafter Zustände des Funkgerätes Versorgungsströme an eine externe Antenne fließen.

Die Funkkommunikation in explosionsgefährdeter Umgebung erfordert damit keine Antennen mit eigener Ex-Zertifizierung mehr, die überwiegend hochpreisig und nur in wenigen Ausführungen erhältlich sind. Für diese forderte der Explosionsschutz zudem feste Leitungen ohne Steckverbinder, die nur umständlich verändert werden konnten. Mit dem Hfisolator kann praktisch jede für den industriellen Bedarf hergestellte Antenne verwendet und über übliche Koax-Steckverbinder angeschlossen werden. Damit lässt sie sich jederzeit flexibel neu platzieren und auch problemlos warten oder austauschen.

Der Hfisolator ist selbst unter rauen klimatischen Bedingungen einsetzbar – er hält Temperaturen von –60 °C bis 80 °C stand. Er ist auf die ISM-Frequenzbänder um 900 MHz, 2,4 GHz und 5 GHz ausgelegt und unterstützt alle in der Industrie gängigen drahtlosen Übertragungsstandards (WLAN 802.11 a/b/g/n; Wireless Hart; ISA 100.11a; Bluetooth; Zig Bee; En Ocean).

R. Stahl bietet neben dem Hfisolator Typ 9730 ein breites Spektrum an Ex d- und Ex p-Gehäusen an.

ACHEMA: Halle 11.1, Stand C45

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