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Überwachungs- und Steuerungssystem

Gea und Perceptive Engineering kooperieren bei der Überwachung von Tablettenproduktionen

| Redakteur: Tobias Hüser

Gea und Perceptive Engineering liefern Überwachungs- und Steuerungssysteme für eine Tablettierungslinie.
Gea und Perceptive Engineering liefern Überwachungs- und Steuerungssysteme für eine Tablettierungslinie. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Gea und Perceptive Engineering arbeiten zukünftig bei der Überwachung pharmazeutischer Prozessanlagen im Chargen- und Dauerbetrieb zusammen. Mit einer kontinuierlichen Überwachung der Produktqualität wollen die beiden Partner Spezifikationsabweichungen vermeiden, Produktionskosten senken und die Endqualitätsprüfungen durch eine Vereinfachung der Echtzeitfreigabetests reduzieren.

Düsseldorf – Gea wird im Rahmen der Partnerschaft die Plattform Consigma für die pharmazeutische Entwicklung und Herstellung fester Arzneiformen durch Standardfunktionen für APC (Advanced Process Control) und Überwachung erweitern. Die kontinuierliche Tablettierungslinie ist eine Mehrzweck-Plattform, die zur Herstellung von beschichteten Tabletten aus Pulver in geeigneten Mengen für Entwicklung, Pilotversuche, klinische Studien und die Produktion in einer Kompakteinheit konzipiert wurde. Sie ermöglicht die Dosierung und Mischung von Rohstoffen, Trocken- oder Nassgranulat sowie die Trocknung, Tablettierung, Beschichtung und Qualitätskontrolle in einer Linie.

Perceptive Engineering mit Hauptsitz im Nordwesten Großbritanniens ist auf den APC-Einsatz auf Modellbasis spezialisiert. Die Plattform Pharma MV bietet modulare Instrumente für Planung, Einsatz und Instandhaltung moderner Anwendungen innerhalb einer regulierten Umgebung. Die Partnerschaft baut auf der Umsetzung der APC-Plattform von Perceptive Engineering in die PCMM-Plattform (Portable, Continuous, Miniature und Modular) für die Entwicklung und Produktion fester Arzneiformen auf. Nach der ursprünglichen Konzeption zusammen mit Pfizer und G-Con bildeten die drei Unternehmen ein Konsortium zum Aufbau einer portablen Produktionsumgebung mit der Consigma 25-Anlage von Gea und dem modularen POD-System von G-Con. Eine Prototypanlage wurde zuerst bei Pfizer an dem US-Standort Groton realisiert.

Die Zusammenarbeit baut zudem auf den bereits bestehenden Kooperationen von Gea und Siemens sowie zwischen Siemens und Perceptive Engineering auf. In Kombination entsteht eine industrielle Lösung, die sowohl Hardware- als auch Softwareplattformen sowie PAT-Integration, Prozessüberwachung, Prozessanalysen, Steuerung und Optimierung umfasst. Diese nahtlose Komplettlösung soll Pharmafirmen helfen, die aus dem Übergang zur kontinuierlichen Herstellung entstehenden Möglichkeiten zu nutzen.

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