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Vorbeugender Brandschutz für die Pelletindustrie Ganzheitliche Konzepte für einen optimalen Brandschutz

| Autor / Redakteur: René Schwertfeger / Sabine Mühlenkamp

Erstaunlicherweise werden bei Risikoanalysen, z.B. im Zusammenhang mit einer Unternehmensbewertung nach Basel II durch die Geldinstitute viele operationelle (sprich betriebliche) Risiken betrachtet, der vorbeugende Brandschutz bleibt hierbei jedoch oft unberücksichtigt. Ein umfassendes Konzept bietet nun umfassende Sicherheit.

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Ein wichtiger Teil eines Brandschutzkonzepts – mindestens zwei Funkenmelder sollten in einem Absaugstrang installiert sein.
Ein wichtiger Teil eines Brandschutzkonzepts – mindestens zwei Funkenmelder sollten in einem Absaugstrang installiert sein.
(Bild: T&B)

Brände können infolge der Betriebsunterbrechungen hohe Folgekosten nach sich ziehen und sogar die wirtschaftliche Existenz eines Produktionsbetriebes gefährden. Dabei bieten die Sachversicherer in der Regel hohe Rabatte bei der Installation vorbeugender Brandschutzsysteme an. Vorbeugender Brandschutz kann sich zwar innerhalb weniger Augenblicke amortisieren, jedoch ist dies nur der Fall, wenn das Schutzkonzept, das der installierten Anlage zugrunde liegt, dem Stand der Technik entspricht und den hohen Anforderungen der VdS Schadenverhütung (Vertrauen durch Sicherheit – ein Unternehmen, dass sich der Unternehmenssicherheit widmet) gerecht wird. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass ein ganzheitliches Schutzkonzept erstellt wird. Bruchstückhafte Konzepte, die nur Teilbereiche einer Produktionsanlage schützen, werden laut Murphys Gesetz („Whatever can go wrong, will go wrong“) immer dazu führen, dass es genau dort zu brennen beginnt, wo kein Brandschutz installiert wurde.

Bezogen auf das Investitionsvolumen eines ganzen Pelletwerkes beispielsweise betragen die Kosten für den Brandschutz etwa ein Prozent. Für den Kunden ist der Brandschutz am kostengünstigsten zu realisieren, wenn der Errichter des Brandschutzsystems bereits in der Planungsphase eingebunden wird. Dann lassen sich kundenspezifische Schutzkonzepte optimal umsetzen.

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T&B Electronic hat jetzt gemeinsam mit VdS Schadenverhütung und einigen führenden Versicherungsunternehmen ein grundsätzliches Schutzkonzept für die Pelletindustrie entwickelt. Hierbei wurden Erkenntnisse aus bekannten Schadenereignissen ebenso berücksichtigt wie der aktuelle Stand der Technik. Basis dieses Konzeptes ist das durch VdS zugelassene Funkenlöschsystem von T&B Electronic. Mit den Komponenten dieses Brandschutzsystems werden die Risikobereiche der Produktion gegen Funkenflug, Brand und Explosion zuverlässig geschützt.

Audits testen Qualität und Zuverlässigkeit

VdS Schadenverhütung prüft im Rahmen der Systemanerkennung alle Komponenten eines Funkenlöschsystems in eigenen Laboratorien und stellt durch wiederkehrende Produktaudits beim Hersteller der Funkenlöschanlage sicher, dass die Brandschutzsysteme stets nach den gleichen hohen Anforderungen gefertigt und getestet werden. Nur durch VdS-zugelassene Systeme wird also sichergestellt, dass der Stand der Technik bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard installiert wird.

Zusätzlich muss der Errichter des Brandschutzsystems nachweisen, dass er jährlich eine bestimmte Anzahl von Funkenlöschanlagen gemäß den VdS-Richtlinien mängelfrei projektiert und installiert hat. T&B Electronic erfüllt alle diese Kriterien und ist somit zugelassener Hersteller und Errichter eines anerkannten Funkenlöschsystems.

Ergänzend zur Installation einer Funkenlöschanlage ist zu beachten, dass weitere Schutzmaßnahmen das Konzept abrunden sollten. So sind z.B. pneumatische Förderleitungen, die durch Brand- bzw. Komplextrennwände hindurchführen, mit Brandschutzschiebern zu versehen. Diese können sowohl von der Funkenlöschanlage im Falle eines andauernden Funkenfluges als auch von konventionellen Rauchmeldern bei Bränden im Gebäude angesteuert werden. Eine Kombination mit den in diesem Beitrag vorgestellten Funkenlöschzentralen ist möglich.

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