Füllstandmessung

Füllstandmessung – wenn Ultraschall und Radar nicht funktionieren

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Installation und Abgleich – einfach und schnell

Die Montage der Daisy-Sensoren ist sehr einfach – sie werden mittels vier M6-Befestigungsschrauben an den Silostützen aufgeschraubt. Dies kann auch während laufender Produktion erfolgen. Eine Abdeckkappe schützt den Sensor vor äußeren Einflüssen wie Staub und Feuchtigkeit. Zusätzlich wird bei außenstehenden Silos eine Isolation im Bereich der Montagepunkte angebracht, die zum Schutz vor Sonneneinstrahlung und damit hervorgerufener thermischer Einflüsse auf die Stahlkonstruktion dient.

Bei Inbetriebnahme werden ein Nullabgleich bei leerem Silo sowie eine Korrektur mittels Verladeergebnis der Ausgangswaage durchgeführt. Danach ist das Daisy-System betriebsbereit.

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Für die Auswertung des Sensor-Signals sind alle gängigen Messverstärker, die Vollbrückensignale auswerten können, einsetzbar. Für die Lkw-Verladung bietet MTS die Auswerteeinheit MV 1000 an, deren Funktionalität speziell für diese Anwendung angepasst und auf die Bedürfnisse der Benutzer abgestimmt wurde. Zur Eingabe und Korrektur sind nur minimale Gerätekenntnisse notwendig und die Eingabe eines Korrekturfaktors ermöglicht eine einfache Justage. Der Bediener kann die Gewichtswerte jedoch direkt am Gerät ablesen und mittels Brutto/Netto-Umschaltung einfache Verladungen eigenständig durchführen. Diese Daten stehen auch als Analog- oder Digitalwert zur Weiterleitung an eine SPS-Steuerung zur Verfügung.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Der Einsatz von Daisy-Sensoren bietet eine technisch und preislich attraktive Alternative zu anderen Füllstandmesssystemen. Sie können zur Kontrollmessung bei der Lkw-Verladung, zur kontinuierlichen Füllstandmessung wie auch zur Überlast- oder Grenzwertmeldung eingesetzt werden. Ihre besonderen Vorteile sind die Unabhängigkeit vom Schüttgut und ihre einfache Nachrüstbarkeit.

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