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Füllstanderfassung

Frequenzhubtechnologie erlaubt zuverlässige Füllstanderfassung auch im Ex-Bereich

| Autor / Redakteur: Daniel Walldorf / Manja Wühr

Unabhängig vom Medium misst der LBFS-Atex von Baumer den Füllstand in Anwendungen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. (Bild: Baumer)
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Unabhängig vom Medium misst der LBFS-Atex von Baumer den Füllstand in Anwendungen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. (Bild: Baumer)

Für den störungsfreien Betrieb prozesstechnischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen leisten Füllstandschalter einen wichtigen Dienst. Anhaftungen jedoch führen häufig zu Ausfällen. Mit dem LBFS-Atex stellt Baumer einen Füllstandschalter vor, der dank eines robusten Edelstahlgehäuses und Frequenzhubtechnologie diesen Einsatzbedingungen trotzt.

Überall, wo Flüssigkeiten, Pulver oder Granulate verarbeitet werden, gibt es Tanks, die nicht überlaufen dürfen. Zugleich muss vermieden werden, dass der Tankinhalt ausgeht. Insbesondere Pumpen müssen vor Trockenlauf geschützt werden, um Schäden an den Maschinen zu vermeiden. Für Füllstandschalter, die ein kritisches Maximum oder Minimum in einem Tank oder sonstigen Behältern detektieren und signalisieren, gibt es somit in allen Bereichen der Prozessindustrie eine Vielzahl von Einsatzorten.

Flüssigkeiten lassen sich mit verschiedenen Technologien zuverlässig detektieren. Probleme gibt es dagegen immer wieder mit klebrigen Substanzen, die am Messfühler anhaften. Wenn an einem Schalter, der das Erreichen eines bestimmten Füllstands signalisieren soll, die zu kontrollierende Substanz anhaftet, schaltet er möglicherweise nicht mehr ab, obwohl der Füllstand im Tank schon längst wieder gesunken sein kann – vielleicht sogar so weit, dass ein Pumpentrockenlauf droht. Bildet sich dagegen auf der Oberfläche einer Flüssigkeit Schaum und berührt den Messfühler des Füllstandschalters, kann dies eine Vollmeldung auslösen, auch wenn die eigentlich zu kontrollierende Flüssigkeit ihr definiertes Maximalniveau noch gar nicht erreicht hat.

Anhaftende und schäumende Substanzen werden auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie verarbeitet, oft in Atex-Bereichen. Dies wirft ein zusätzliches Problem auf: Atex-sichere Füllstandschalter sind oft nur in großen Prozessgehäusen zu haben, die nicht nur hohe Stückkosten verursachen, sondern auch nur unter Schwierigkeiten in die Tanks und Rohre eingebaut werden können, in denen man sie benötigt.

Ergänzendes zum Thema
 
In der Praxis bewährt

Inhalt des Artikels:

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