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Kooperationsnetzwerk „UseCO2“ Forschung zu „CO2 als Rohstoff“ wird weiter gefördert

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Förderung des Kooperationsnetzwerks „UseCO2“ für zwei weitere Jahre verlängert. Dadurch stehen den 13 Netzwerkpartnern rund 90.000 Euro weitere Fördermittel zur Verfügung, um gemeinsam Ideen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu entwickeln und Förderanträge für deren Umsetzung vorzubereiten. Ziel des Netzwerks ist es, den Klimaschädling Kohlendioxid als Rohstoff für die Herstellung von chemischen Bausteinen zu nutzen und aus diesen verschiedenste umweltfreundliche Produkte zu erzeugen.

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Die Partner im ZIM-Kooperationsnetzwerk „UseCO2“ nutzen Kohlendioxid aus Industrieprozessen bzw. aus der Atmosphäre, um daraus innovative und umweltfreundliche Produkte herzustellen.
Die Partner im ZIM-Kooperationsnetzwerk „UseCO2“ nutzen Kohlendioxid aus Industrieprozessen bzw. aus der Atmosphäre, um daraus innovative und umweltfreundliche Produkte herzustellen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Martinsried – . Als Koordinator und für das Netzwerkmanagement von den Kooperationspartner ist weiterhin Industrielle Biotechnologie Bayern (IBB) Netzwerk zuständig. „Bereits im ersten Jahr des Netzwerks wurden zwei Projekte bewilligt, weitere ausgezeichnete Entwicklungsideen befinden sich in der Antragsphase. Beispielsweise wird im v Projekt ‚CO2Lubricants‘ aktuell daran gearbeitet, Industrieemissionen und CO2 aus der Atmosphäre zu verwenden und dieses mit Hilfe chemischer und biotechnologischer Verfahrensschritte in Schmierstoffe umzuwandeln“, zieht Prof. Haralabos Zorbas, Geschäftsführer der IBB Netzwerk, schon jetzt eine positive Bilanz. Neben Schmierstoffen sind im Netzwerk auch andere Produkte aus CO2 geplant. Dazu zählen beispielsweise Energiespeicher- und Kraftstoffe, Kunststoffe oder Aromen sowie andere Chemikalien.

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Im Netzwerk arbeiten Partner aus Industrie und Akademie zusammen. Der Ideenaustausch wird durch regelmäßige Treffen der Partner gefördert. Netzwerksprecherin Doris Hafenbradl von dem Unternehmen Electrochaea freut sich über die weitere Förderung des Netzwerks: „Nach unserer Erfahrung liefert das Netzwerk einen fruchtbaren Boden, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und Ideen für die Entwicklung von innovativen und marktnahen Produkten und Verfahren zu generieren. Ich freue mich auf neue Konzepte, die CO2 aus Industrieprozessen bzw. aus der Atmosphäre effizient und kostensparend entfernen und gleichzeitig einer Wertschöpfung zuführen.“

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