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Pharma-Pilotanlage

Forscher der Uni Sheffield nutzen Tablettierung von Gea

| Redakteur: Tobias Hüser

Die kontinuierliche Tablettierungslinie GEA Consigma CTL 25 ist Teil der neuen verfahrenstechnischen Lehranlage an der Universität Sheffield.
Die kontinuierliche Tablettierungslinie GEA Consigma CTL 25 ist Teil der neuen verfahrenstechnischen Lehranlage an der Universität Sheffield. (Bild: Gea)

An der britischen Universität Sheffield nahm im April 2018 die kontinuierliche Pulververfahrensanlage „Diamond Pilot Plant“ (Dipp) ihren Betrieb auf, mit der Studierende in Ingenieurstudiengängen praxisorientiert forschen können. Mit der Anlage lassen sich Tabletten aus Mischungen von Modellwirkstoffen und -hilfsstoffen herstellen. Kern der Anlage ist die kontinuierliche Tablettierungslinie Consigma CTL 25 von Gea.

Düsseldorf – Studenten können mit der Anlage integrierte Prozesse mit modernen Simulationen und erstklassigen Steuerungen unter störungsfreien Bedingungen einsetzen, testen und untersuchen. Bei der Tablettierungslinie von Gea handelt es sich um eine kompakten Mehrzweckplattform, die zur Herstellung von Tabletten aus Pulver in Entwicklungs-, Versuchs, Studien- und Produktionsvolumen konzipiert wurde. Das System kann Rohmaterialien dosieren und mischen, nassgranulieren, trocknen, tablettieren und die Qualitätskontrolle in einer Linie übernehmen.

„Mit 14 Jahren Erfahrung hat Gea seine beständige Präsenz auf dem Markt der kontinuierlichen Produktion fest etabliert. Inzwischen wurden mehr als 70 Projekte abgeschlossen, die eine Vielzahl von zu prüfenden und zugelassenen Produkten umfassen. Dazu gehört das bisher erste von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassene Arzneimittel, das unter Einsatz der Consigma-Plattform entwickelt und hergestellt wurde“, sagt Steve Holt, Leiter Chemie-/Pharmaproduktvertriebe bei Gea in Großbritannien.

Zusätzlich zum Gea Equipment verfügt die Dipp über Technik der Firmen Nitech und Solaris Biotech. Die Dipp steht nicht nur den Studenten der Universität zur Verfügung, sondern kann auch für die Schulung von Mitarbeitern in der Branche verwendet werden. „Die kontinuierliche Produktion entwickelt sich zu einem immer größer werdenden Teil der Produktion fester Arzneimittel in der Zukunft und die Branche braucht gut ausgebildete Universitätsabsolventen, die einen Einblick in die beteiligten Verfahren haben“, sagt Phil Gabb, Leiter Vertriebssupport für feste Arzneiformen bei Gea.

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