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Energieversorgung am Chemiestandort Leuna Flexible Kraftwerke für flexible Produktion

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

In einem ambitionierten Projekt hat der Industriepark Leuna seine Energieversorgung umgekrempelt und auf höchste Effizienz getrimmt. Das Vorhaben wurde von der Dena preisgekrönt. Auf dem Energy Excellence Forum stellt Thomas Räcke, 2013 Servicebereichsleiter Energie der Infra Leuna das Energiekonzept ProEnergie2014+" vor.

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Thomas Räcke, 2013 Servicebereichsleiter Energie der Infra Leuna, präsentiert das neue Energiekonzept des Standortes.
Thomas Räcke, 2013 Servicebereichsleiter Energie der Infra Leuna, präsentiert das neue Energiekonzept des Standortes.
(Bild: Infra Leuna)

Aufgrund der angespannten Energiemarktsituation hat Infra Leuna erkannt, dass der kontinuierliche dampfgeführte Kraftwerksbetrieb flexibilisiert und der Verbrauch von Erdgas reduziert werden muss. In einer umfassenden Analyse des gesamten Dampfversorgungssystems mit seinen vier Druckstufen konnten Energieeffizienzpotentiale identifiziert werden.

Auf Basis dieser Analyse wurde unter dem Titel "ProEnergie2014+" ein neues Energiekonzept entwickelt, welches in einem komplexen Maßnahmenpaket die gesamte Energieversorgung des Chemiestandortes Leuna neu aufstellen und optimieren sollte. In zwei wesentlichen Umsetzungsschritten erfolgte der Umbau des Mitteldruckdampf- und des Hochdruckdampfsystemes. Durch den unternehmensübergreifenden Ansatz der innovativen Integration vorhandener Abhitzequellen konnten Erdgasverbrauch und CO2-Emissionen erheblich gesenkt werden.

Hier geht´s zum Programm und zur Anmeldung des Energy Excellence Forums

Nach einer kurzen Vorstellung des Chemiestanort Leuna stellt der Referent Thomas Räcke, Servicebereichsleiter Energie der Infra Leuna die Energieversorung, speziell die Versorung mit Prozessdampf dar.

Und das können Sie bei dem Vortrag lernen

  • Die Flexibilisierung des Kraftwerksbetriebes ist die Basis für die wirksamen Nutzung von Effizienzpotentialen.
  • Die Erschließung von Abhitzdampfquellen bietet eine Chance die Abhängigkeit vom Erdgas zu entschärfen.
  • Die Kombination der produktionsabhängigen und unbesicherten Abhitzedampfquellen mit den KWK-Anlagen führt zur notwendigen Versorgungsicherheit

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