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Fasskipper Flexible Förderung von Rohstoffen dank mobiler Kipp- und Förderstation

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Ein neue mobile Fasskipp- und Förderstation verbessert die staubfreie Entleerung von Schüttgütern aus Fässern sowie die Förderung des Rohstoffs zu Prozessanlagen und Lagerbehältern innerhalb des Betriebs.

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Die mobile Kipp- und Förderstation sorgt für die flexible Förderung von Rohstoffen innerhalb des Betriebs.
Die mobile Kipp- und Förderstation sorgt für die flexible Förderung von Rohstoffen innerhalb des Betriebs.
(Bild: Flexicon)

Kippstationen dichten den Behälter gegen die Entladehaube hydraulisch mithilfe einer Dichtlippe am Aufnahmebehälter ab, sodass ein staubfreies Arbeiten möglich wird. Eine neue staubfrei arbeitende Fasskipp-Station ist für Fässer mit 100 bis 200 l Fassungsvermögen, einem Gewicht von bis zu 340 kg und Fasshöhen von 91 bis 122 cm ausgelegt. Sie kann aber auch für Kisten und andere Behälter, die für die Lagerung und den Transport von Schüttgütern zum Einsatz kommen, verwendet werden.

Wie funktioniert's? Auf einem mobilen Fahrrahmen inklusive eines Boden-Schnellhub-Feststellers montiert, wird das Fass hydraulisch angehoben und verbindet den Fassrand mit der Unterseite des konischen Auslaufs zu einer staubfrei dichtenden Verbindung.

Ein zweiter Hydraulikzylinder kippt den Aufgaberahmen inklusive Fass und Auslaufkonus bewegungsgedämpft bis zu dem gewünschten Auslaufwinkel von 45, 60 oder 90°. Der vertikale Auslauf verbindet sich mit dem abgedichteten Einlaufstutzen des Vorlagebehälters der flexiblen Spiralförderung oder mit einer beliebigen, niedrigen Anlage im Betrieb. Ein pneumatischer Schieber verhindert ein Auslaufen des Materials, bis der Konus in dem Dichtring sitzt.

Verhindert Kontakt zwischen Produkt und Lager

Die mobile Förderung kann unabhängig oder in Verbindung mit dem Fasskipper Tip-Tite betrieben werden und das Material in höher gelegene Prozessanlagen oder Lagerbehälter fördern. Das einzige produktberührte, drehende Teil ist die Spirale im Inneren, welche für frei als auch schwer fließende Materialien ohne Phasentrennung geeignet ist.

Der Antrieb der Spirale ist nach dem Auslauf platziert und verhindert somit den direkten Materialkontakt mit Lager und Dichtung. Ein Abheben des Behälterdeckels ermöglicht die manuelle Aufgabe sowie das Nachfüllen aus vorgeschalteten Anlagenteilen zur Förderung.

Die Flexibilität der Kippstation und Förderung als Einzel- oder Systemanlage zur Handhabung verschiedenster Materialien sorgt für einen vielseitigen und dauerhaften Einsatz im gesamten Betrieb. Mit der automatisierten Aufgabestation können zudem Ergonomieprobleme manueller Methoden eliminiert werden.

Die Station ist steckerfertig konstruiert, entweder in Baustahl mit dauerhafter Industrielackierung, in Edelstahlausführung für produktberührte Anlagenteile oder in kompletter Edelstahlausführung, geeignet für Anwendungen mit Anforderungen aus den Bereichen Nahrungsmittel, Milchwirtschaft und Pharma. Außerdem lässt sich die Station mit mechanischen oder pneumatischen Flexicon-Förderern, Zellradschleusen, Schiebern oder Flansch-Auslässen zur Beschickung aller Arten von Prozessen kombinieren.

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