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Drinktech 2017 Flexibel und anspruchsvoll: Modernste Prozesstechnik in der Getränkeindustrie im Kommen

| Redakteur: Dominik Stephan

Vorsprung durch (Prozess-)Technik in der Getränkeherstellung: Um die Bedürfnisse nach Qualität, Genuss, Vielfalt und gesundheitlichen Nutzen zu erfüllen, aber auch, um den Herstellern innovative Verfahren anzubieten, die es ermöglichen, ressourcenschonend, wirtschaftlich und flexibel zu arbeiten, ist modernste Prozesstechnik gefragt. Auch die Drinktech 2017 hat sich diesem scheinbaren Spagat gewidmet.

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Prozesstechnik in der Getränkeherstellung ist das intelligente Zusammenspiel von einzelnen Komponenten und Systemen und bedient die unterschiedlichsten Anforderungen
Prozesstechnik in der Getränkeherstellung ist das intelligente Zusammenspiel von einzelnen Komponenten und Systemen und bedient die unterschiedlichsten Anforderungen
(Bild: TOMSCHMID WWW.tomsphotoart.com/Drinktech)

Glänzende Rohre, Systeme und Apparate aus Edelstahl – dahinter verbirgt sich das Herzstück der Getränkeherstellung, die Prozesstechnik. Sie bildet die Basis für die Herstellung und Ausmischung der verschiedensten Getränkearten, sowohl für die etablierten Getränketypen als auch für viele Neuheiten. Denn gerade Produktinnovationen spielen eine herausragende Rolle in der Getränkeindustrie. Deshalb muss Prozesstechnik flexibel sein. Zahlreiche Geschmacksvarianten und neue Kombinationen erfordern flexible Technologien, die für verschiedene Optionen ausgelegt werden können: Neue Zutaten und Rezepturen verlangen einen angepassten Verarbeitungsprozess mit beispielsweise anderen Verarbeitungstemperaturen oder zusätzlichen Förder- und Dosierverfahren. Die Drinktech ist traditionell eine Messe der Innovationen und Weltpremieren, hier wird Zukunft gemacht, auch in Sachen produktschonende Herstellung und flexibler Prozessführung.

„Die Drinktech ist ein Schmelztiegel der Industrie und für uns die Leitmesse, sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch hinsichtlich ihrer Bedeutung. Es gibt nichts Vergleichbares in irgendeinem anderen Land“, erklärte die Marketing Managerin von GEA Deutschland, Anja Oltmanns, im Anschluss an die letzte Drinktech.

Im Fokus: Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit

Und was erwartet die Besucher der Drinktech 2017 in Sachen Prozesstechnik? „Ein effizienter Einsatz von Ressourcen ist in der Getränkeproduktion ein Muss. Ob Wasser, Energie oder andere im Produktionsprozess benötigte Medien, die Wahl der Prozesstechnik entscheidet über den Ressourcenverbrauch und jede einzelne eingesetzte Komponente kann hierzu einen Beitrag leisten“, meint der Geschäftsführer des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und

Verpackungsmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA, Richard Clemens.

Die Aussteller von Prozesstechnik für alkoholfreie Getränke, Saft und Wässer stellen auf der Drinktech Komplettanlagen ebenso vor wie Einzelaggregate beispielsweise zur Zuckerannahme und -behandlung, Entgasungseinrichtungen, Karbonisieranlagen und Premixer sowie Behälter, Tanks, Kühl-, Erhitzungs- und Heißhalteanlagen. Weitere Schwerpunkte sind Komponenten für Prozesstechnik wie Einrichtungen zur Messwerterfassung, Pumpen, Armaturen, Rohrleitungs- und Molchsysteme. Für eine mikrobiologisch sichere Produktion braucht es variable Reinigungskonzepte, die zum Beispiel mit der Vorstellung verschiedenster CIP-Anlagen umsetzbar werden.

Auf das Verfahren kommt es an...

Auch die richtige Wahl der Wasseraufbereitung gehört dazu. Soll es Umkehrosmose, Ultrafiltration oder eine Medienfiltration sein? Fragen, die sich in den Gesprächen mit den Ausstellern klären können. Dank der Kooperation mit der Weintechnikmesse SIMEI (vgl. dazu die Presseinformation vom 6. August 2015) wird der Bereich der Prozesstechnik für Wein und Sekt ab 2017 ebenfalls komplettiert.

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