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Tablettiertechnik

Fette will gemeinsam mit dem Kunden Effizienzpotenziale heben

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Fette stellte zwei Innovationen vor und erfüllt damit das von LMT-CEO Olaf Müller gegebene Versprechen „ im Jahrestakt eine neue Technologie auf den Markt zu bringen“. Mit der neuen Kontipresse, die auf der FE-Reihe basiert, setzt das Unternehmen auf die kontinuierliche Direktverpressung und nimmt damit einen Trend in der Pharmaproduktion auf.

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Olaf J. Müller CEO LMT Group und President der Division Fette Compacting stellte auf der Pressekonferenz zwei neue Technologien vor.
Olaf J. Müller CEO LMT Group und President der Division Fette Compacting stellte auf der Pressekonferenz zwei neue Technologien vor.
( Bild: PROCESS )

„Die Pharmabranche will Komplexität aus der Produktion herausnehmen“, sagt Müller. Darreichungsformen werden immer individueller und das vergrößert den Maschinenpark in den Produktionen. Jeder Prozessschritt weniger ist da mehr und die Kontiproduktion ist seit der Achema 2016 ohnehin der Renner in der Pharmabranche. Zumal Konti auch auf das Thema Effizienz einzahlt, und das steht bei Fette ganz oben auf der Tagesordnung.

„Wir treten in einen intensiven Dialog mit dem Kunden und heben mit ihm gemeinsam Effizienzpotenziale“, erklärt Müller. Das ganze Angebot läuft unter dem Stichwort Lifetime Efficiency und beeinhaltet neben Maschinen, Prozess-Equipment und Tablettierwerkzeugen u.a. die Beratung beim Tablettendesign und Produktversuchen sowie die Scale-up-Beratung und das Performance Consulting – digitalbasiert natürlich.

„Wir beschreiten damit einen Weg, wir wollen die gesamte Organisation darauf ausrichten, vernetzte Strukturen zu schaffen“, erklärt Müller. So wird eine ganzheitliche Analyse der installierten Maschinenbasis und eine datengestützte Optimierung von Anlagen und Prozessen möglich. Auch Angebote für vorausschauende Wartung, die Optimierung und Verfügbarkeit der Ersatzteile und die Übernahme des kompletten Wartungs- und Ersatzteilmanagements gehören mit dazu.

Vor allem das Ersatzteilmanagement werde immer wichtiger, betont Müller. Dazu passt die neue Kapselfüllmaschine FEC 20, welche die FEC 40 ergänzt. Damit ist Fette auf dem Weg eine komplette Baureihe zu entwickeln. Clou der Maschinen: Beide verwenden die gleichen Formatteile, was hilft Ersatzteillager überschaubar zu halten. Auf der Interphex vor vier Jahren vorgestellt, hat sich das Geschäft mit den Kapselfüllmaschinen für Fette zu einem respektablen Standbein entwickelt. Mit dem Auftragseingang von fünf bis zehn Maschinen ist Müller jedenfalls zufrieden.

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