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FDT-basiertes Diagnose-Konzept

FDT: Cleveres Überwachungskonzept für Feldgeräte und Feldbus spart Zeit und Geld

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Fehleranalyse heute: Geräteintegrationstechnologie und Buszugang ermöglichen es, sozusagen aus der Ferne die Geräte zu diagnostizieren. (Bild: Trebing + Himstedt)
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Fehleranalyse heute: Geräteintegrationstechnologie und Buszugang ermöglichen es, sozusagen aus der Ferne die Geräte zu diagnostizieren. (Bild: Trebing + Himstedt)

Mit der Entscheidung für FDT hat Evonik Goldschmidt die Voraussetzungen für ein zentrales und herstellerübergreifendes Gerätemanagement geschaffen. In Neuanlagen ist die Geräteintegrationstechnologie in Kombination mit der herstellerunabhängigen Bediensoftware für Feldgeräte PACTware am Standort Essen längst Standard. Aber auch das Nachrüsten bestehender Anlagen lohnt, wie das Chemieunternehmen beweist.

Bereits seit zwei Jahren setzt Evonik Goldschmidt in Essen bei der Überwachung seiner Profibus-Anlagen auf ein FDT-basiertes Diagnose-Konzept. Das bewährte Duo: Die universelle Bediensoftware PACTware und die webbasierte Diagnoseeinheit von Trebing + Himstedt, die gleichzeitig auch den zentralen Netzwerkzugang für die FDT-Applikation bildet. Die Lösung sammelt kontinuierlich Diagnoseinformationen zu Feldgeräten und Feldbus und benachrichtigt den Anwender bei Unregelmäßigkeiten. PACTware ermöglicht es innerhalb einer Applikation auf alle Geräte zuzugreifen; umfangreiche Informationen über das betroffene Geräte liefern die jeweiligen Gerätetreiber bzw. DTM (Device Type Manager). In den nächsten Monaten will das Chemieunternehmen erhebliche Investitionen in neue Produktions- und Anlagentechniken auf dem Werksgelände in Essen tätigen – auch mit FDT.

An der Inbetriebnahme mit PACTware schätzt Dirk Deckers, Projektmanager der Serviceabteilung Elektro- und Prozessleittechnik von Evonik Goldschmidt, besonders den schnellen und effektiven Loopcheck. Er geht einfach auf das Gerät und schaltet in den Servicemodus um, gibt einen bestimmten Stromwert vor, und schon lässt sich der komplette Loop testen, ohne den Stromkreis aufzutrennen.

„Bei anderen Varianten mit eingebauten Milliamperegebern messe ich im Endeffekt nicht durch das Gerät, sondern nur die Verdrahtung. Das macht für mich wenig Sinn. Mit FDT und PACTware konnten wir unsere Inbetriebnahmen deutlich beschleunigen und ganzheitlich prüfen“, so Deckers. Ein weiterer entscheidender Vorteil der FDT-Technologie für ihn: „Das herstellerübergreifende Arbeiten. Ich habe nur ein Programm und muss nur die Rahmenapplikation meiner Wahl starten. PACTware ist schnell und flexibel, läuft im Endeffekt überall und funktioniert auch als Multiuser- und Multitaskingumgebung. Und sie ist kostenlos zugänglich.“

„Das war ein echtes Tohuwabohu“

Insbesondere Instandhaltung und Werkstatt stellten die Ingenieure in der Vergangenheit immer wieder vor große Probleme, weil es kaum zu machen war, auf jedem Servicenotebook für jeden Hersteller immer die richtigen Softwareprogramme in der aktuellen Version vorrätig zu haben. „Das war ein echtes Tohuwabohu. Früher hätte man in der Abteilung einen Mitarbeiter gebraucht, der sich nur um den Treiberstand auf allen Service-Notebooks kümmert. Die universell einsetzbare FDT-Rahmenapplikation PACTware erleichtert uns die Arbeit immens“, so der Projektmanager.

Zunächst stellte sich jedoch die Frage, wie man...

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