Namur Hauptsitzung 2013 FDI Spezifikation ist fertig gestellt

Die FDI Cooperation stellt auf der diesjährigen Namur Hauptsitzung die fertig gestellten FDI Spezifikationen zur Feldgeräteintegration (Field Device Integration), sowie eine Vorabversion der FDI Entwicklertoolkits vor. Damit können Hersteller von Automatisierungstechnik die Entwicklung von Produkten und Host-Systemen vorbereiten, die kompatibel mit der FDI Spezifikation sind.

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Hans-Georg Kumpfmüller von Siemens (Vorstandsvorsitzender der FDI, LLC) und Achim Laubenstein von ABB (Geschäftsführer FDI, LLC) auf der FDI Pressekonferenz am 6.11.2013 auf der NAMUR Hauptsitzung (v.l.n.r.).
Hans-Georg Kumpfmüller von Siemens (Vorstandsvorsitzender der FDI, LLC) und Achim Laubenstein von ABB (Geschäftsführer FDI, LLC) auf der FDI Pressekonferenz am 6.11.2013 auf der NAMUR Hauptsitzung (v.l.n.r.).
(Bild: FDI)

Bad Neuenahr - Die veröffentlichte FDI Spezifikation und die harmonisierte EDDL-Spezifikation (Electronic Device Description Language) wurden an die International Electrotechnical Commission (IEC) übergeben, wodurch die nächste bedeutende Phase (Committee Draft for Vote) im internationalen Standardisierungsprozess eingeleitet wird. Die FDI Spezifikation wird in den neuen Standard IEC 62769 aufgenommen.

FDI Device Packages erleichtern Herstellern und Anwendern die Entwicklung und Integration

Das Herzstück der FDI Spezifikation ist das FDI Device Package, in dem alles enthalten ist, was ein Host-System für die Integration eines intelligenten Gerätes benötigt. In einem FDI Host wird jedes Gerät durch ein FDI Device Package repräsentiert, das je nach Komplexität und Anforderungen des jeweiligen Gerätes skaliert werden kann.

Mit FDI Device Packages können Hersteller von Automatisierungstechnik intelligente Geräte einfacher entwickeln und integrieren, da sie für jedes Gerät nur ein einziges einheitliches FDI Device Package erstellen müssen, das für alle Host-Systeme und Tools verwendet werden kann. Dadurch werden die Gesamtentwicklungskosten verringert, während bestehende Funktionen beibehalten und erweitert werden können. Mit einem einzelnen FDI Device Package ist es auch für Anwender einfacher, Informationen von intelligenten Geräten zu verwalten, da es nun nicht mehr erforderlich ist, unterschiedliche Technologien unter einen Hut zu bringen und beträchtliches Kapital in die spezifischen Integrationsaufwände für mehrere Technologieplattformen zu investieren.

Jedes FDI Device Package muss eine Gerätebeschreibung (EDD) enthalten, die Parameterdefinitionen, Parameterstrukturen für kontextspezifische Ansichten sowie automatisierte Geräteprozeduren (wie z.B. Kalibrierung) umfasst. Ein FDI Device Package kann User Interface-Plug-Ins enthalten, das sind Softwarekomponenten zur Unterstützung von modernen Geräteinbetriebnahme- und Diagnosefunktionen. Ebenso können mit dem FDI Device Package Produkthandbücher, Bilder, elektronische Zertifikate und sonstige Anhänge geliefert werden.

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