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Etiketten für Unikate

Farbetiketten-Druck in der Apotheke – wirtschaftlich und ganz nach Bedarf

| Autor / Redakteur: Björn Weber* / Anke Geipel-Kern

Der Epsondrucker verarbeitet bis zu 1600 Etiketten mit einer maximalen Druckbreite von 104 mm und einer Druckauflösung von 720 x 360 dpi am Tag.
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Der Epsondrucker verarbeitet bis zu 1600 Etiketten mit einer maximalen Druckbreite von 104 mm und einer Druckauflösung von 720 x 360 dpi am Tag. (Bild: Apotheke St. Georg)

Werden Medikamente nur in geringen Mengen benötigt, springen oft spezialisierte Apotheken in die Bresche. Individuelle Rezepturen brauchen aber individuelle Lösungen. Das gilt besonders für das Drucken von Etiketten. Wie eine Apotheke den Kennzeichnungsprozess vereinfacht und beschleunigt.

Sandra Schultze hat sich in ihrer St. Georg Apotheke im oberbayrischen Bad Aibling auf individuelle Rezepturen nach ärztlicher Anweisung spezialisiert. Seit rund einem halben Jahr setzt sie für die Kennzeichnung ihrer speziellen Kapseln, Gele oder Lösungen, die in Deutschland so nicht auf dem Markt sind, einen Farbetiketten-Drucker Colorworks C3500 von Epson ein. Die passenden Etiketten und Tintenpatronen stammen ebenso wie der Drucker von Mediaform Informations­systeme.

Für die Apothekerin wiederum hat sich der Kennzeichnungsprozess dadurch vereinfacht und beschleunigt – ein Faktor, der sich bei einer gewissen Menge durchaus bemerkbar macht. Denn täglich müssen viele Produkte für die Stamm- wie auch für die Laufkundschaft etikettiert werden. Zudem sind die individuellen Arzneimittel mittlerweile auch weit über die Grenzen des Landkreises Rosenheim hinaus sehr gefragt, so dass sie auch deutschlandweit versendet werden. „Besonders wichtig jedoch ist, dass die neue Lösung Kosten und Aufwand reduziert, die Langlebigkeit der Informationen gewährleistet und damit letztendlich auch die Patientensicherheit erhöht“, fügt Sandra Schultze hinzu.

Kennzeichnungslösung mit echtem Mehrwert

Insgesamt betrachtet war das frühere Procedere „einfach zu umständlich, zu teuer und das Druck­ergebnis im Übrigen auch nicht befriedigend. Um die Lesbarkeit der Produktinformationen, der Dosierungsanleitung oder des Barcodes dauerhaft zu gewährleisten, klebten wir immer ein Plastikschutzetikett über das eigentliche Etikett“, so die Apothekerin. Mit dem neuen Farbdrucker, der seit Ende 2017 erfolgreich im Einsatz ist, gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Denn die separaten Pigmenttinten-Patronen des C3500 sorgen für schnell trocknende Etiketten von exzellenter Druckqualität, deren Informationen wisch-, kratz- und wasserfest sowie farbecht und hitzebeständig sind. Zudem kann das flexible Multitalent problemlos bis zu 1600 Etiketten mit einer maximalen Druckbreite von 104 mm und einer Druckauflösung von 720 x 360 dpi am Tag verarbeiten. Die Druckgeschwindigkeit beträgt bis zu 103 mm pro Sekunde.

Zur Etikettierung der unterschiedlichen Behältnisse kommen zwei Etikettenformate zum Einsatz. Für größere Produkte nutzt Sandra Schultze die preis­günstigen Markenetiketten von ­Mediaform auf Rolle als Endlosmaterial mit den Abmessungen 102 mm x 33 m, kleinere Fläschchen und Tiegel werden mit Etiketten auf einem 40 mm Rollenkern im Format 51 mm x 33 m beklebt. Bei beiden handelt es sich um weiße, hoch­glänzende Etiketten auf Papierbasis für den Inkjetdruck, bei denen die Farben besonders strahlend zur Geltung kommen.

Perfektes Zusammenspiel der Komponenten

„Die Wahl des richtigen Etiketts ist dabei von elementarer Bedeutung für das Kennzeichnungsergebnis“, erklärt Christopher Kleesaat, der bei Mediaform im Vertrieb Industriekennzeichnung tätig und direkter Ansprechpartner für die Apothekerin ist. „Die von Frau Schultze verwendeten Etiketten sind optimal auf den C3500 abgestimmt und liefern dank ihrer stark absorbierenden und mikroporösen Oberfläche Ausdrucke in Fotoqualität. Der permanent ­haftende Acrylatklebstoff bietet auf verschiedenen Oberflächen einen sicheren Halt, auch bei niedrigen Temperaturen von bis zu -40 °C.“

Vorteil des Endlosmaterials wiederum ist, dass der Anwender sehr flexibel in der Etikettenhöhe ist. In Abhängigkeit des jeweiligen Produktes wird die entsprechende Höhe definiert und das passende Etikettenlayout ausgewählt. Anschließend erfolgt die Eingabe der relevanten Druckinformationen – und schon kann der Druck eines einzigen oder auch mehrerer Etiketten auf Knopfdruck starten. Der integrierte Cutter sorgt dabei für eine saubere und präzise Schneidung der Etiketten, so dass sie direkt auf die Behältnisse appliziert werden können.

Konfigurieren und Bedienen – ganz einfach

„Den Drucker haben mein Bruder und ich mithilfe der einfachen Einrichtungssoftware selbst in Betrieb genommen und konfiguriert. Und auch die Erstellung des passenden Layouts ist dank der integrierten Etikettensoftware Nice Label SE for Epson ein Kinderspiel“, freut sich die Apothekerin. Denn das System des C3500 ist so ausgelegt, dass selbst unerfahrene Benutzer intuitiv und sicher durch jeden einzelnen Schritt, bis hin zu den Medieneinstellungen, geführt werden. Ist der Drucker im täglichen Einsatz, zeigt der LCD-Bildschirm permanent Informationen zum Tintenfüllstand und zum Druckerstatus an. Die Bedienung und der Austausch des Verbrauchsmaterials erfolgen schnell und einfach auf der Vorderseite des Geräts.

Wirtschaftlichkeit ist der wichtigste Trumpf

Die vier separaten Pigmenttinten-Patronen können einzeln ausgetauscht werden, wenn sie verbraucht sind – und sie reichen Sandra Schultze zufolge „gefühlt eine Ewigkeit“. Gedruckt werden Produktart bzw. -bezeichnung, die Inhaltsstoffe, Mengenangaben, Haltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum, die Dosierungsanweisung des Arztes sowie Barcode und Kontaktinformationen in schwarz. Das Logo der St. Georg Apotheke ist farbig.

Die benötigten Etiketten lassen sich wie die passenden Epson-Tintenpatronen komfortabel und sicher über den Onlineshop von Mediaform oder direkt über die telefonische Hotline bestellen. Der hanseatische Lösungsanbieter liefert umgehend und zudem versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 50 Euro – und zeichnet sich nicht nur durch das umfassendste Sortiment an Drucker-Hardware im Markt, sondern auch über ein sehr differenziertes Sortiment an Etiketten aus. Darunter auch die Marken­etiketten für die Apotheke. Alle basieren auf eigener Forschung und Produktentwicklung und wurden für die spezifischen Bedürfnisse im Markt konzipiert.

Persönliche Beratung für gute Druckergebnisse

Zudem punktet der Hersteller durch persönliche Beratung sowie guten Service durch das geschulte Fachpersonal. Die Kunden erhalten genau die Produkte, die sie benötigen und die optimal aufeinander abgestimmt sind. Denn nur so lassen sich exzellente Druckergebnisse erzielen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich für die Apotheke durch den Einkauf von standardisiertem Etikettenmaterial in größeren Mengen, weil die Etiketten erst im eigenen Haus individuell, bedarfsgerecht und in Farbe in kleineren Auflagen bedruckt werden.

* * Der Autor ist Geschäftsbereichsleiter Kennzeichnungslösungen bei Mediaform, Reinbek. Kontakt: Tel. +49-40-7273-60-308

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