Lasercodierung Fälschungssichere Lasercodierung

Redakteur: Olaf Spörkel

Lasercodierungen sind nach dem Aufbringen nicht mehr zu ändern. Mit dem neuen Laser von Bluhm Systeme lässt sich jede Bezeichnung oder Codierung in unterschiedliche Oberflächen so unveränderbar einbrennen.

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Der Laser-Codierer e-SolarMark beschriftet die Blisterverpackungen bei TAD dauerhaft mit dem Vermerk „For Export Only“. (Bilder: Bluhm Systeme)
Der Laser-Codierer e-SolarMark beschriftet die Blisterverpackungen bei TAD dauerhaft mit dem Vermerk „For Export Only“. (Bilder: Bluhm Systeme)
( Archiv: Vogel Business Media )

Um zu verhindern, dass Medikamente, die als Muster oder zu Testzwecken ins Ausland geliefert werden, über graue Kanäle wieder nach Deutschland zurückfließen, verwendet TAD Pharma in Cuxhaven den 30 Watt starken Laser e-SolarMark von Bluhm Systeme.

Mittlerweile wird der Laser bei TAD auch in die Produktion mit eingebunden, um sowohl auf den Tablettenblistern als auch auf der Verpackung die von der GMP geforderte Codierung der Chargendaten und der Mindesthaltbarkeitsdauer (MHD) einzubrennen. „In diesem Bereich wird mit allen Tricks gearbeitet. Früher wurden die Pharmacodes auf den Verpackungen mit einem Sicherheitsetikett überklebt. Findige Leute fanden jedoch heraus, dass auch die besten Etiketten sich durch eine besondere Behandlung mit Heißluft ablösen lassen. Wir suchten schließlich eine Kennzeichnungstechnik, die eine Codierung aufbringt, die garantiert nicht mehr abzulösen geht“, sagte Hans-Dieter Berger, Techniker in der Produktion bei TAD.

Flexible Lasereinheit

Die Arzneimittel von TAD Pharma werden im Mehr-Schicht-Betrieb an drei Verpackungslinien konfektioniert. Mit wenigen Handgriffen lässt sich die kompakte Lasereinheit von einer Verpackungslinie an die nächste verschieben. Texteingabe oder Textwechsel gehen laut Hersteller schnell und einfach. Anfallende Beschriftungsaufgaben können mit einer maximalen Bedruckungsfläche von 100 x 100 mm gelöst werden.

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