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Studie: Mobilität von Fachkräften Fachkräfte in Deutschland stehen einem Wechsel des Wohnorts offen gegenüber

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

56 % der Fachkräfte in Deutschland sind grundsätzlich gewillt, ihren Wohnort für einen neuen Job zu wechseln. Dies gilt im Besonderen für Führungskräfte und Berufsanfänger. Dies geht aus einer Stepstone-Befragung von mehr als 50.000 Fach- und Führungskräften hervor.

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(Bild: Marco2811/Fotolia.com)

Düsseldorf – Die Bereitschaft zum Jobwechsel ist unterschiedlich stark ausgeprägt. 10 % würden ihren Lebensmittelpunkt ohne Wenn und Aber aufgeben. Ebenfalls einer von zehn Befragten würde eine neue Anstellung jenseits seines aktuellen Wohnorts annehmen und am Wochenende in die Heimat pendeln. Ein Drittel (36 %) von ihnen macht einen berufsbedingten Umzug vom Standort abhängig. Das sind Ergebnisse des StepStone Fachkräfteatlas, für den Deutschlands führende Online-Jobbörse StepStone 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat.

Durch eine überdurchschnittliche Mobilität zeichnen sich vor allem Arbeitnehmer in höheren Hierarchieebenen sowie Berufsanfänger aus - in beiden Gruppen sind mehr als 70 % offen für eine Stelle fern der Heimat. Die Befragten in der oberen Managementebene würden für eine neue Position allerdings einen Zweitwohnsitz beziehen und am Wochenende pendeln. Mit Ausnahme der obersten Managementebene sinkt der Grad der Mobilität mit wachsender Berufserfahrung. Fachkräfte, die mehr als zehn Jahre im Beruf sind, zeigen sich unterdurchschnittlich mobil (51 %).