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Lebensmittelsicherheit

Fachforum Food Safety – So geht sichere Lebensmittelherstellung

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Anforderungen an Anlagen und Prozesse im Lebensmittel-Audit

Über die Anforderungen an Anlagen und Prozesse im Lebensmittel-Audit referierte Dr. Andreas Daxenberger, Abteilungsleiter Lebensmittel/Futtermittel bei TÜV Süd Management Service. „Bei der Validierung, Verifizierung und Dokumentation müssen Anlagen- und Maschinenhersteller und Lebensmittelproduzenten Hand in Hand arbeiten“, fordert er: „Der Anlagenbauer kann vieles bereitstellen, was der Auditor sehen will.“ Sichere Lebensmittel könnten auch ohne komplexe, automatisierte Anlagen erzeugt werden, meint Daxenberger und fügt hinzu: „Aber sie helfen.“

Erwartung an „EHEDG-Bauweise“ konkretisieren

Worauf es bei der Anlagengestaltung ankommt, weiß Dr.-Ing. Jürgen Hofmann aus Freising, Gutachter für Hygienic Design und Leiter der deutschen Gruppe der EHEDG. Den Rahmen stecke die EU Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, insbesondere Anhang 1 ab.

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„Darum beneiden uns viele andere Kontinente“, sagt Hofmann, „denn dort ist auf einer Seite das Wesentliche aufgeführt.“ Doch die Anforderungen dort seien recht allgemein. Hofmann verweist daher auf die EHEDG-Guidelines sowie Normen wie die DIN 1672-2, VDMA-Veröffentlichungen und VDI-Richtlinien.

Bei Verhandlungen mit Maschinen- und Anlagenbauern reiche es nicht aus, pauschal „EHEDG-Bauweise“ zu fordern: „Sie müssen genau ausführen, was Sie darunter verstehen. Alles andere lässt Spielraum. Letztendlich sollte man es über die Gestaltung der Anlage dem Bediener so leicht wie möglich machen, sie zu reinigen. Das ist der Zweck von Hygienic Design.“

Inline-Qualitätskontrolle als Schlüssel für Lebensmittelsicherheit

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