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Explosionsentkopplung Explosionsschutzkonzepte zur Verringerung von Folgeschäden

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Produktionsprozesse, in denen Stäube, Gase oder hybride Gemische auftreten, bergen immer Risiken. Hier können explosionsfähige Atmosphären auftreten, innerhalb derer sich Detonationen binnen Sekundenbruchteilen verbreiten. Um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, sind über vorbeugende Schutzmaßnahmen hinaus konstruktive Explosionsschutzkonzepte im Prozess unabdingbar.

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Diese mechanische Explosionsentkopplungslösung eignet sich für staubintensive Prozesse.
Diese mechanische Explosionsentkopplungslösung eignet sich für staubintensive Prozesse.
(Bild: Rico)

Einen entscheidenden Anteil in Explosionsschutzkonzepten stellen – neben Lösungen zur Explosionsunterdrückung und -entlastung – in den meisten Fällen Systeme zur Explosionsentkopplung dar. Rico Sicherheitstechnik verfügt in diesem Bereich über ein breites Produktportfolio, welches zahlreiche Anwendungsgebiete abdeckt. Dabei wird im Zuge intensiver Beratungsleistungen die jeweils passende Alternative aufgezeigt. Denn nur so kann mithilfe geeigneter Schutzmaßnahmen die Gefahr von Explosionsfolgeschäden deutlich verringert werden.

Integration in Bestandsanlagen ist möglich

Der Einsatz eines Ventex ESI zur Explosionsentkopplung ist meist die richtige Wahl. Das seit vielen Jahren am Markt bewährte Ventil ist der Allrounder unter den passiven Entkopplungslösungen, da es für hohe und tiefe Drücke, sämtliche Medien und beliebige Prozesstemperaturen ausgelegt ist. Kommt das Ventil zum Einsatz, erfolgt im Falle einer Explosion innerhalb von Sekundenbruchteilen der Verschluss der betroffenen Rohrleitung, die verschiedene Anlagenteile miteinander verbindet. Dabei presst die entstandene Druckwelle den Schließkörper innerhalb des Ventils an die Schließkörperdichtung und verhindert so zuverlässig die Ausbreitung der Explosion.