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Powtech 2019

Explosionsschutz steht auf der diesjährigen Powtech 2019 im Fokus

| Redakteur: Matthias Back

Die Fachforen und Sonderschauen auf der Powtech 2019 bieten tiefe Brancheneinblicke.
Die Fachforen und Sonderschauen auf der Powtech 2019 bieten tiefe Brancheneinblicke. (Bild: Nuernberg Messe/Frank Boxler)

Internationale Vertreter nahezu aller Anwendungsindustrien treffen sich vom 9. bis 11. April auf der Powtech. 825 Aussteller aus 35 Ländern stellen hier in sechs Hallen ihre Innovationen und Best Practices vor. Zusätzlich können sich die Fachbesucher der Leitmesse auf zahlreiche Vorträge in den Fachforen freuen.

Nürnberg – Neben dem bekannten Programm auf der Powtech erwartet die Fachbesucher erstmalig auch das neue Format Networking Campus Teil der Veranstaltung, bei dem Startups, Entwickler und junge Forscher auf Märkte und Technologien von morgen eingehen. Der weltweit renommierte Kongress für Partikeltechnologie, Partec, ergänzt die Powtech unter dem Motto „Particles for a better Life“ mit einem fachlich hochwertigen Programm.

„Powtech und Partec als Veranstaltungs-Doppel ist in seinem Umfang und seiner Vielseitigkeit für Branchenvertreter unersetzbar“, betont Beate Fischer, Leiterin der Powtech und Partec. „Die Mischung aus Ausstellung, Fachvorträgen und Netzwerkplattform trägt erheblich dazu bei, zukünftige Chancen und Herausforderungen innerhalb der Branchen erfolgreich zu nutzen und sich auf Trends von morgen einzustellen.“ Die hohe Qualität des Events zeigt sich nicht nur bei den Ausstellern, sondern im erstklassigen Vortragsprogramm des Partec Kongresses und der Fachforen in den Hallen.

Rund 39 Prozent der diesjährigen Aussteller auf der Powtech stammen aus dem Ausland. Besonders stark vertreten sind dabei Italien, die Schweiz und Großbritannien, aber auch die Niederlande, Österreich sowie Dänemark und China. Deutschland stellt mit 500 Ausstellern die größte Beteiligung dar.

Partec-Programm mit Alltagsbezug

Parallel zur Powtech findet dieses Jahr wieder der internationale Fachkongress für Partikeltechnologie, Partec, statt. Erwartet werden über 500 Teilnehmer aus 30 Ländern. Den Vorsitz hat Professor Stefan Heinrich, Leiter des Instituts für Feststoffverfahrenstechnik und Partikeltechnologie an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Unter dem Motto „Particles for a better Life“ werden hier aktuelle Forschungsergebnisse, die zur Verbesserung vieler Alltagsbereiche beitragen, vorgestellt.

Ein Beispiel hierfür ist die Retard-Beschichtung von blutdruckregulierenden Tabletten. Sechs hochkarätige Keynote-Speaker decken ein breites Themenspektrum ab. Ihr Fokus liegt auf Anwendungsfeldern wie Additive Fertigung oder CO2-Reduktion. Mit ihren Erkenntnissen sorgen sie für neue Impulse. Darüber hinaus geht es neben den klassischen Anwendungsfeldern auch um Zukunftstechnologien aus den Life Sciences und der Energie- und Umwelttechnik. Kongressbesucher können sich auf weitere Vortragende aus den USA, Großbritannien, Australien und Deutschland freuen. Ideeller Träger des Kongresses ist die VDI-Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC). Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Verbänden und Organisationen.

Austausch und Mitreden auf dem Networking Campus

Der Networking Campus feiert als interaktives Ideenforum für die „Generation Zukunft“ auf der diesjährigen Powtech Premiere. Hier haben junge Wissenschaftler und Unternehmer die Möglichkeit, ihre Innovationen vorzustellen und über die Technologien und Märkte von morgen zu diskutieren. Dabei steht die Verknüpfung von disruptiven Zukunftstechnologien und Verfahrenstechnik im Mittelpunkt.

Über 30 Vorträge, 2 Podiumsdiskussion und 17 ausstellende Institute, Verbände und Startups gestalten aktiv den Networking Campus mit. „Dieses neue kommunikative Format bringt frischen Wind in die Powtech und regt zum intensiven fachlichen Dialog zwischen Spezialisten an“, so Beate Fischer. „Bei Digitalisierung, Virtual Reality und Energiespeicher heißt es also: nicht nur zuhören, sondern brainstormen und mitreden“, betont Fischer weiter.

Wenn es knallt und stinkt: Warum es sich lohnt, Chemie zu studieren

Checkliste für das Chemiestudium

Wenn es knallt und stinkt: Warum es sich lohnt, Chemie zu studieren

08.01.19 - Mit einem Jahresumsatz von 195,55 Milliarden Euro ist die Chemieindustrie nach dem Kraftfahrzeugbau und dem Maschinenbau Deutschlands drittgrößte Industrie gemessen am Umsatz im Jahr 2017. Im Wintersemester 2017/2018 waren zudem 46.032 Studierende für ein Chemie-Studium in Deutschland eingeschrieben. Was genau hinter der Faszination Chemie steckt, welche Inhalte in einem Chemie-Studium vermittelt werden und wie viel man später mit einem Abschluss durchschnittlich verdient, erfahren Sie in unserem Übersichtsbeitrag. lesen

Auch Recruiting kommt nicht zu kurz: sowohl ein Jobboard und das Processnet Café von Dechema und der VDI-GVC als auch der Recruiting Day am 3. Messetag bieten die Gelegenheit, sich auch als potentielle Arbeitnehmer und -Geber zu vernetzen. Bei Unternehmenspitches stellen sich 10 Firmen potentiellen Bewerbern vor. Die benachbarten Interview-Ecken dienen ersten Gesprächen zu neuen Job-Möglichkeiten.

Moderierte Live-Explosionen auf der Powtech 2019

Explosionsschutz im Fokus

Groß geschrieben auf der Powtech wird Explosionsschutz. Bei Guided Tours, täglichen kontrollierten Live-Vorführungen und im Forenprogramm weisen Hersteller auf Lösungen zur Vermeidung von Unfällen in Produktionsstätten hin. Dabei geht es auch um nationale und internationale Neuerungen im Bereich Normierung, Wissenschaft und Technik im Explosionsschutz.

Fachforen und Sonderschauen bieten tiefe Brancheneinblicke

Für Besucher aus der Arzneimittel-Sparte ist das Forum Pharma.Manufacturing.Excellence in Halle 3 mit seinem englischsprachigen Programm zentrale Anlaufstelle. Erstmalig präsentieren sich hier Hersteller von pharmazeutischen Hilfsstoffen in einer Table Top Ausstellung. Somit wird die Fachausstellung durch wissenschaftliche Vorträge zu Tabletting, Coating und Continuous Manufacturing sowie Guided Tours am Donnerstag abgerundet. Koordiniert wird das Forum von der Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik (APV).

Im Expertenforum Chemie & Food in Halle 2 dreht sich alles um Dosierungen, Explosionsschutz, Druckluft-Versorgung und Handling von Pulvern und Feststoffen. Einblicke in Food Economy 4.0, Food Safety und pneumatische Förderung liefern Experten der Lebensmittelbranche. In der selben Halle befindet sich die Sonderschau „Staub kennt Grenzen – Freihandel nicht“ der VDMA-Fachabteilung Luftreinhaltung und Trocknungstechnik. Hier teilen Spezialisten ihr Wissen zu effizienten und sicheren Prozessen für Arbeits- und Umweltschutz.

Besuchen Sie PROCESS auf der Powtech in Halle 5 Stand 174.

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