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Laborwirbelschichtanlage

Explosionsdruckfest ausgeführte Laborwirbelschichtanlage

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Zur Powtech 2013 in Nürnberg präsentiert Glatt Ingenieurtechnik die Laborwirbelschichtanlage ProCell LabSystem Pro. Die modulare Laboranlage ist explosionsdruckfest ausgeführt und kann daher verschiedene Stoffsysteme von staubexplosionsgefährlichen Pulvern bis hin zu hybriden Gemischen verarbeiten.

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ProCell LabSystem Pro: Laboranlage von Glatt zum Testen von Wirbelschicht-, Strahlschicht- und Rotorprozessen in explosionsdruckfester Pro-Ausführung
ProCell LabSystem Pro: Laboranlage von Glatt zum Testen von Wirbelschicht-, Strahlschicht- und Rotorprozessen in explosionsdruckfester Pro-Ausführung
(Bild: Glatt Ingenieurtechnik)

Glatt Ingenieurtechnik zeigt auf der Powtexh 2013 in Nürnberg die Laborwirbelschichtanlage ProCell LabSystem in explosionsdruckfester Pro-Ausführung. Integriert in ein mobiles Grundgerät, ermöglicht dieser modulare Laborallrounder somit den Einsatz sämtlicher verfahrenstechnischen Optionen für chargenweise und kontinuierlich geführte Wirbelschicht-, Strahlschicht- oder Rotorprozesse für Stoffsysteme von staubexplosionsgefährlichen Pulvern bis hin zu hybriden Gemischen.

In explosionsdruckfester Ausführung

Mit dieser kompakten und modularen Laboranlage ist die Verarbeitung aller St-1 und St-2 Stäube sowie organischer Lösungsmittel möglich. Laut Hersteller erzielen so Betreiber erhebliche Einsparungen bei Sicherheitsbetrachtungen vor Versuch oder Produktion und sind gleichzeitig für die Verarbeitung künftiger Produktgenerationen gerüstet. Die Wahrscheinlichkeit einer Explosion ist durch die Anwendung des bewährten Konzeptes „Vermeidung von Zündquellen“ sehr gering. Entsteht dennoch eine Explosion, bleibt diese im explosionsdruckfesten ProCell LabSystem Pro eingeschlossen, Personen und Umgebung werden nicht gefährdet. Das Explosionsschutzkonzept der Anlage wurde von einem anerkannten unabhängigen Institut geprüft und bestätigt.

Mit der Laborwirbelschichtanlage – ob in Pro- oder Standardausführung – können durch Sprühgranulation oder Agglomeration Granulate und Pellets aus Pulver und/oder Flüssigkeiten hergestellt sowie durch Coating oder Powder-Layering Partikel beschichtet werden. Modulare Prozesseinsätze erlauben Top-Spray, Bottom-Spray, Wurster-Coating für Wirbelschicht-, Strahlschicht- oder Rotorprozesse. Die Anlage ist ausbaubar und kann durch Erweiterungen in ihrem Leistungsspektrum nach Bedarf angepasst werden. Die maximale Zulufttemperatur beträgt 200 °C, optional bis 300 °C. Die maximal zulässige Produkttemperatur wird erst bei 150 °C erreicht.

Im Konti- oder Batch-Betrieb

Die Prozessführung kann chargenweise als auch kontinuierlich erfolgen. Einzigartig ist die Bandbreite der möglichen Kapazitäten von Machbarkeitsstudien bis hin zur Herstellung von Mustermengen. Somit bietet das einmalige Anlagenkonzept ein extrem breites Nutzungsspektrum mit Materialeinsätzen in der Produktentwicklung von 500 Gramm bis 5 Kilogramm im Batchbetrieb bzw. 200 Gramm bis 3 Kilogramm/Stunde bei kontinuierlichem Betrieb bis hin zu Kleinproduktionen von 5 bis 35 Kilogramm im Batchbetrieb bzw. 3 bis 20 Kilogramm/Stunde bei kontinuierlichem Betrieb.

Darüber hinaus sind sowohl für die explosionsdruckfeste Pro- als auch für die Standardversion zusätzliche Varianten möglich, wie beispielsweise eine WIP-Ausführung, ein Schmelzesprühsystem sowie eine Kreislaufvariante mit Inertisierung und integrierter Lösemittelrückgewinnung. Die Laborwirbelschichtanlage ProCell LabSystem Pro kann in der Halle 6, Stand 111 besichtigt werden.

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