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Verschleißschutz

Experten-Tipps für den Verschleißschutz

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Verschleißfeste Werkstoffe sind nur die halbe Miete

Aus Sicht von Ceramtec-Etec hat sich für einen großflächigen Verschleißschutz Alotec 92 Aluminiumoxid bewährt. Dies ist in erster Linie auf dessen physikalische Eigenschaften, z.B. hohe Härte, gleichmäßiges Gefüge und die damit verbundene ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit, zurückzuführen.

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„Letztlich ist jedoch ausschlaggebend, dass die Verschleißanwendung im Gesamtprozess betrachtet wird, da Verschleiß keine Werkstoffeigenschaft ist, sondern es sich um eine Systemeigenschaft handelt“, bringt es Wiech auf den Punkt. Selbst der richtige Werkstoff ist kein Garant für eine langlebige Lösung. Es geht nicht nur darum, die geeigneten, verschleißfesten Werkstoffe für die jeweiligen Anlagenteile zu finden, sondern diese müssen befestigt und montiert werden. „Eine Voraussetzung für die Wirksamkeit des Verschleißschutzes ist die fachgerechte Montage, die unsere Mitarbeiter mit speziellen Verlegemassen und Befestigungen durchführen“, beschreibt Serr das Aufgabenfeld.

Und wenn sich der Verschleiß nicht verhindern lässt? Dann gibt es Möglichkeiten, ihn zu überwachen: Th. Scholten versieht zur frühzeitigen Erkennung und Warnung vor durchdringenden Schäden die Keramik an allen gefährdeten Stellen mit einem Signalkabel. Diese reagieren bereits bei einem Verschleiß der Keramikauskleidung und lösen sofort Alarm aus – und zwar online, Tag und Nacht.

„Der Einsatz eines Frühwarnsystems, wie wir es inklusive Auswerteeinheit anbieten, ist in jedem Falle sinnvoll. Neben der Vermeidung des Produktaustritts (Gefahrstoffe, Staubbelastungen) lässt sich frühzeitig die Materialbeschaffung und der Austausch der Komponenten organisieren“, so Janssen. Weiterer Vorteil: „Es lassen sich auch Bereiche überwachen, die nicht immer zugänglich sind. Das System wird zunehmend in Rohrleitungen und Zyklonen eingesetzt. Unterm Strich bietet dies auch wirtschaftliche Einsparpotenziale“, so Janssen abschließend.

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Über den Autor

 Sabine Mühlenkamp

Sabine Mühlenkamp

freie Journalistin, Pressebüro Mühlenkamp