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Einlage von 150 Millionen Euro

Evonik verdoppelt Venture Capital für zukunftsweisende Technologien

| Redakteur: Alexander Stark

Evonik legt einen zweiten Fonds für Wagniskapital auf.
Evonik legt einen zweiten Fonds für Wagniskapital auf. (Bild: Karsten Bootmann/Evonik)

Evonik hat bekanntgegeben, die zweite Auflage eines zweiten Fonds für Wagniskapital aufzulegen. Mit einer Einlage von 150 Millionen Euro wird das Gesamtvolumen auf 250 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der neue Venture-Capital-Fonds soll dem Konzern den Zugang zu zukunftsweisenden Technologien und innovativen Geschäftsmodellen sichern.

Essen – Dem Unternehmen zufolge dient dieser Schritt zur Unterstützung der digitalen Transformation sowie der frühzeitigen Identifikation potentieller Übernahmeziele. Investitionen in und Kooperationen mit Start-up-Unternehmen seien von strategischem Wert und schüfen neue Wachstumsmöglichkeiten, so Dr. Harald Schwager, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Evonik und zuständig für Innovation.

Als Wagniskapital-Geber unterstützt das Unternehmen junge Unternehmen nicht nur mit Geld, sondern auch mit der Erfahrung und den Kontakten eines weltweit führenden Spezialchemieunternehmens. Seit 2012 ist der Konzern 25 Beteiligungen eingegangen. Ausgehend von Büros in Deutschland, den USA und China hat die Venture-Capital-Einheit die interessantesten Gründerszenen weltweit im Blick. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an jenen vier Geschäftsfeldern, die Evonik als Wachstumskerne ausgemacht hat: Health & Care, Animal Nutrition, Smart Materials und Specialty Additives.

Evonik übernimmt amerikanisches Start-up für 3D-Druckmaterialien

Polymere für Additive Fertigung

Evonik übernimmt amerikanisches Start-up für 3D-Druckmaterialien

18.01.19 - Evonik hat das Technologie-Start-up für 3D-Druckmaterialien Structured Polymers mit Sitz in Austin, Texas, übernommen. Durch die Akquisition erhofft sich das Unternehmen Zugang zu einer neuen patentierten Technologie, die eine Erweiterung des Produktportfolios an speziellen Kunststoffpulvern für additive Fertigung ermöglichen soll. lesen

Das Portfolio umfasst Direktinvestitionen und Beteiligungen an Venture Capital-Fonds. Im Portfolio befinden sich Unternehmen wie der israelische Digitaldruck-Spezialist Velox und das Biotechnologie Start-Up Numaferm mit Sitz in Düsseldorf. Anfang 2019 hat Evonik das Portfoliounternehmen Structured Polymers, einen amerikanischen Spezialisten im Bereich 3D-Druck, übernommen.

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