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Additive Fertigung

Evonik und Evolve Additive Solutions entwickeln gemeinsam Werkstoffe für den 3D-Druck

Evonik und Evolve Additive Solutions haben ein Entwicklungspartnerschaft unterzeichnet. Künftig wollen beide Unternehmen gemeinsam thermoplastische Materialien des Essener Unternehmens für den Einsatz in der additiven Fertigung nach dem Step-Verfahren von Evolve entwickeln.

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Evonik und Evolve Additive Solutions wollen gemeinsam 3D-Druck Materialen für den Step-Prozess entwickeln.
Evonik und Evolve Additive Solutions wollen gemeinsam 3D-Druck Materialen für den Step-Prozess entwickeln.
(Bild: Karsten Bootmann/Evonik)

Essen – Evonik und Evolve bauen im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft die Werkstoffentwicklung für das selektive thermoplastische elektrofotografische Verfahren aus. Ziel ist es, eine breitere Auswahl an thermoplastischen Kunststoffen für Anwendungen in der additiven Fertigung anbieten zu können.

Die Zusammenarbeit wird sich zunächst auf Polyamid 12, Peba, transparentes Polyamid und Polymere der Polyamid 6-Reihe konzentrieren. Aus der Partnerschaft soll in der Zukunft für Step-Nutzer eine breitere Auswahl an 3D-Druck Materialien resultieren, die in konventionell hergestellten Produkten üblicherweise eingesetzt werden.

Die Step-Technologie von Evolve sieht sich als paralleles Verfahren zu herkömmlichen Fertigungsprozessen wie Spritzgießen im Fertigungsbereich; sie erweitert die Produktionsmöglichkeiten eines Unternehmens bei gleichzeitiger Gestaltungsfreiheit und schnellerer Markteinführungszeit durch eine „werkzeuglose“ Produktion, so das Unternehmen. Dieses selektive thermoplastische elektrofotografische Verfahren befindet sich momentan noch in der Alpha-Entwicklungsphase, die Marktreife wird für Ende 2020 erwartet.

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