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Quartalszahlen Evonik Industries

Evonik trotzt dem zunehmend schwierigen konjunkturellen Umfeld

| Redakteur: Matthias Back

Die Umsetzung der geplanten neuen Konzernstruktur kommt zügig voran. Der Vorstand konzentriert sich in einer Managementholding auf die strategische Weiterentwicklung von Evonik. Die drei operativen Chemie-Segmente erhalten größere unternehmerische Freiheiten zur differenzierten Steuerung ihrer Geschäfte.

Weitere Konkretisierung der neuen Konzernstruktur

Sie werden am Markt als eigenständige Gesellschaften unter folgenden Namen auftreten: Evonik Nutrition & Care GmbH (bisher: Consumer, Health & Nutrition), Evonik Resource Efficiency GmbH (bisher: Resource Efficiency), Evonik Performance Materials GmbH (bisher: Specialty Materials). Die neuen Gesellschaften werden das operative Geschäft zum 1. Juli 2015 übernehmen. Um dies vorzubereiten, beginnen die jeweiligen Geschäftsführungen mit Ihrer Arbeit bereits zum 1. Januar 2015. Die Site Services werden künftig in der Evonik Technology & Infrastructure GmbH geführt, die strategische Innovationseinheit Creavis als Evonik Creavis GmbH.

Mit dem neuen Führungsmodell will Evonik die strukturellen Voraussetzungen für profitables Wachstum in den jeweiligen Geschäften deutlich verbessern.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2014

Nach der bisher beobachteten schwächeren konjunkturellen Entwicklung geht Evonik bei den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch für das Gesamtjahr 2014 von einem geringeren globalen Wachstum aus. Die schrittweise Erholung der Weltwirtschaft gerät zunehmend ins Stocken: Strukturelle Herausforderungen in den Schwellenländern sowie Unsicherheiten durch weitere politische und militärische Auseinandersetzungen dämpfen die Wachstumserwartungen zunehmend. Der seit 2013 beobachtete Rückgang der Industriepreise wird sich im letzten Quartal 2014 vermutlich weiter abschwächen.

Trotz der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestätigt Evonik seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2014. Der Konzern rechnet mit einem leicht höheren Umsatz (2013: 12,7 Milliarden Euro) und erwartet, dass das bereinigte EBITDA eher im unteren als im oberen Bereich der Spanne von 1,8 bis 2,1 Milliarden Euro liegen wird (2013: 2,0 Milliarden Euro).

Die positive Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres hat sich bisher im zweiten Halbjahr fortgesetzt. Die Mengen sollten auch im weiteren Jahresverlauf weiter wachsen, wozu die ersten bereits umgesetzten Wachstumsinvestitionen beitragen werden. Auf der Preisseite geht Evonik davon aus, dass der bisher erkennbare Stabilisierungstrend anhält. In einigen Geschäften sind deutlich positive Preisentwicklungen erkennbar. Dies gilt jedoch nicht für Aktivitäten im Segment Specialty Materials, hier blieb die Preisentwicklung hinter den ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens zurück.

Auf der Kostenseite wird das Effizienzsteigerungsprogramm On Track 2.0 weitere Entlastungen bringen. Zusätzlich erwartet Evonik erste positive Effekte aus seinem im Herbst 2013 aufgelegten Programm Administration Excellence zur Optimierung der Verwaltungsstrukturen, während Anlaufkosten der Wachstumsinvestitionen gegenläufig wirken werden. Weitere Belastungen können aus negativen Währungseffekten resultieren.

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