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Quartalszahlen Evonik Industries

Evonik trotzt dem zunehmend schwierigen konjunkturellen Umfeld

| Redakteur: Matthias Back

Das bereinigte EBITDA blieb vor allem infolge der geringeren Verkaufspreise bei einigen wichtigen Produkten mit 1.425 Millionen Euro um 12 % unter dem Vorjahreswert von 1.620 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich entsprechend von 16,8 % auf 14,7 %.

Die Bereinigungen von -144 Millionen Euro betreffen unter anderem Restrukturierungsaufwendungen sowie Wertminderungen im Wesentlichen für zwei Projekte des Segments Specialty Materials, die im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der Investitionsprojekte beendet wurden, sowie unter anderem Aufwendungen für die Aufstockung der Altersteilzeit im Zusammenhang mit IAS 19 (2011). Der Vorjahreswert von -324 Millionen Euro betraf im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen sowie die Bildung von Rückstellungen.

Cash Flow bei Evonik verringert sich um 244 Millionen Euro

Das Ergebnis vor Ertragsteuern der fortgeführten Aktivitäten verringerte sich um 5 % auf 633 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 663 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern der nicht fortgeführten Aktivitäten von -11 Millionen Euro betraf hauptsächlich die laufenden Ergebnisse der im September 2014 verkauften restlichen 49-prozentigen STEAG-Beteiligung sowie des Lithium-Ionen-Geschäfts. Der Vorjahreswert von 1.377 Millionen Euro war geprägt von dem Veräußerungsergebnis der im Juli 2013 abgegebenen Immobilienaktivitäten. Daher blieb auch das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten 2014 mit 416 Millionen Euro erheblich unter dem sehr hohem Vorjahreswert von 1.959 Millionen Euro.

Das bereinigte Konzernergebnis, das die operative Entwicklung der fortgeführten Aktivitäten widerspiegelt, nahm um 19 % auf 561 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 694 Millionen Euro) ab. Das bereinigte Ergebnis je Aktie ging von 1,49 Euro auf 1,20 Euro zurück.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten verringerte sich in den ersten neun Monaten 2014 entsprechend der operativen Ergebnisentwicklung um 244 Millionen Euro auf 591 Millionen Euro. Einschließlich des Cashflows der nicht fortgeführten Aktivitäten ging der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit insgesamt um 244 Millionen Euro auf 622 Millionen Euro zurück.

Die Sachinvestitionen stiegen um 4 % auf 753 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 725 Millionen Euro). Im Rahmen des Ausbaus seiner führenden Marktpositionen hat Evonik neue Produktionskapazitäten in Betrieb genommen: In Schanghai (China) wurde für mehr als 100 Millionen Euro ein integrierter Produktionskomplex für Isophoron und Isophorondiamin errichtet. Die Isophoronchemie verlängert beispielsweise die Lebensdauer stark beanspruchter Oberflächen und ermöglicht umweltfreundliche Lacktechnologien.

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