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Ausrichtung auf Spezialchemie Evonik trennt sich von US-Standort Jayhawk

| Redakteur: Alexander Stark

Evonik hat angekündigt, den US-Standort Jayhawk, USA, verkaufen zu wollen. In dem Werk werden Vorprodukte für Agrarchemikalien hergestellt, die nicht zu den vom Unternehmen definierten Wachstumsgeschäften zählen.

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Evonik treibt Ausrichtung auf margenstarke Geschäfte der Spezialchemie weiter voran.
Evonik treibt Ausrichtung auf margenstarke Geschäfte der Spezialchemie weiter voran.
(Bild: Evonik)

Essen – Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik, erklärte, dass der Konzern im Spezialchemiebereich weiter profitable wachsen wolle. Dazu gehöre auch, Geschäfte oder Standorte abzugeben, wenn andere Eigentümer diese besser in die Zukunft führen könnten. Der Verkauf sei ein weiterer Schritt zur Optimierung des Portfolios und eröffne neue Spielräume zum gezielten Ausbau der Wachstumskerne von Evonik.

Die Aktivitäten in Jayhawk gehören zum Geschäftsgebiet Agrochemicals & Polymer Additives im Evonik-Segment Performance Materials. Von der internationalen Beteiligungsgesellschaft Permira beratene Fonds erwerben den Standort mit der dortigen Gesellschaft und deren rund 120 Mitarbeitern im Rahmen eines Share Deals.

Die Gesellschaft ist in der Feinchemie zum Beispiel durch eine Beteiligung an Cabb aktiv. Durch eine strategische Kooperation zwischen Jayhawk und Cabb soll ein umfassendes transatlantisches Produkt- und Dienstleistungsangebot entstehen, erklärte Sebastian Hoffmann, Principal und Mitglied des Industrials Teams bei Permira. Der Kaufpreis liegt im hohen zweistelligen Millionen-Dollar-Bereich. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der Kartellbehörden in mehreren Ländern.

Permira ist eine weltweit tätige Beteiligungsgesellschaft, die 1985 gegründet wurde und Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 32 Milliarden Euro berät.

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