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Nachhaltigkeitsanalyse Evonik mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen erfolgreich

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Evonik erwirtschaftet schon heute rund die Hälfte seines Umsatzes mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen. Das geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2015 des Unternehmens hervor.

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Der Nachhaltigkeitsbericht 2015 zeigt, dass Evonik rund die Hälfte des Umsatzes mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen erzielt hat.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2015 zeigt, dass Evonik rund die Hälfte des Umsatzes mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen erzielt hat.
(Bild: Evonik)

Essen – Die Nachhaltigkeitsanalyse belegt umfassend den Beitrag der Produkte des Konzerns zu verbesserter Ressourceneffizienz in der Anwendung. Betrachtet wurden etwa Energieeinsparungen, die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch oder Rohstoffeinsatz. Beispiele für entsprechende Produkte sind Aminosäuren für die Tierernährung, Additive für Hydrauliköle und funktionelle Silane für den Oberflächenschutz von Gebäuden. Die Nachhaltigkeitsanalyse der Geschäfte will Evonik im laufenden Jahr weiter vertiefen.

„Unsere Kunden wollen Produkte und Lösungen, die eine ausgewogene Balance ökonomischer, ökologischer und sozialer Faktoren aufweisen. Diesen Anforderungen tragen wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung", betont Thomas Wessel, für Nachhaltigkeit zuständiges Vorstandsmitglied von Evonik.

Weitere Fortschritte bei den Umweltzielen

Von 2013 bis 2020 will Evonik die spezifischen Treibhausgasemissionen, also bezogen auf die Tonne Produktion, um 12 % senken. 2015 verringerte das Unternehmen die spezifischen Treibhausgasemissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen und einen veränderten Energiemix am Standort Marl deutlich um drei Prozentpunkte. Damit hat Evonik die spezifischen Treibhausgasemissionen seit 2012 bereits um 11 % gesenkt.

Die spezifische Wasserförderung will das Unternehmen im gleichen Zeitraum um 10 % verringern. Nach einem leichten Anstieg im Jahr 2014 sank sie 2015 ebenfalls um drei Prozentpunkte und liegt nun wieder auf dem Niveau von 2012. Zurückzuführen ist die positive Entwicklung hauptsächlich auf Sparmaßnahmen, die Inbetriebnahme weiterer Kreislaufkühlwassersysteme sowie standortbedingte Sondereffekte bei der Förderung von Oberflächenwasser.

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Über die eigenen Werksgrenzen hinaus stärkt Evonik Transparenz und Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette. „Unsere hohen Maßstäbe bei Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Arbeitsnormen und anderen Kernaspekten von Nachhaltigkeit legen wir auch bei unseren Lieferanten an“, erklärt Wessel.

Evonik ist Gründungsmitglied von „Together for Sustainability“ (TfS), einer Initiative von Chemieunternehmen, die gemeinsam an brancheneinheitlichen Standards für nachhaltige Beschaffung arbeiten. Evonik stellt sich selbst regelmäßig den vorgesehenen Bewertungen und Auditierungen. Anfang 2016 hat das Spezialchemieunternehmen zum dritten Mal in Folge ein Gold-Rating erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört es zu den besten zwei Prozent aller betrachteten Unternehmen.

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