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Wasserstoffperoxid-Herstellung

Evonik kauft Peroxy Chem für 550 Millionen Euro

| Redakteur: Alexander Stark

Evonik Industries hat mit One Equity Partners einen Vertrag zur Übernahme des amerikanischen Unternehmens Peroxy Chem unterzeichnet.
Evonik Industries hat mit One Equity Partners einen Vertrag zur Übernahme des amerikanischen Unternehmens Peroxy Chem unterzeichnet. (Bild: Evonik/Karsten Bootmann)

Evonik Industries hat mit One Equity Partners einen Vertrag zur Übernahme des amerikanischen Unternehmens Peroxy Chem für ca. 550 Millionen Euro unterzeichnet. Das Unternehmen ist ein Hersteller von Wasserstoffperoxid (H2O2) sowie Peressigsäure (PAA) und verfügt dabei über eine gute Positionierung in Spezialanwendungen.

Essen – Mit der Übernahme will das deutsche Unternehmen sein Portfolio an umweltfreundlichen und wachstumsstarken Spezialanwendungen erweitern, hieß es in einer Mitteilung.

Der Markt für H2O2 und PAA zeichnet sich durch das breite Anwendungsspektrum aus und weist insbesondere im Bereich der Spezialanwendungen ein überdurchschnittliches Wachstum von etwa 6 % pro Jahr auf. Das H2O2- und PAA-Geschäft von Peroxy Chem ist auf Endanwendungen im Umweltbereich, der Lebensmittelverarbeitung sowie der Elektronikindustrie ausgerichtet, die sich durch eine geringe Zyklizität auszeichnen. Etwa drei Viertel seines Ergebnisses erzielt das US-Unternehmen bereits heute mit Spezialanwendungen in diesen Segmenten.

Evonik stärkt Fokus auf Spezialchemie und verkauft US-Standort Jayhawk

Unternehmensveräußerung

Evonik stärkt Fokus auf Spezialchemie und verkauft US-Standort Jayhawk

04.11.18 - Evonik hat den nächsten Schritt in der Ausrichtung auf Spezialchemie genommen und den Verkauf seines US-Standorts Jayhawk in Galena, Kansas, abgeschlossen. Von der internationalen Beteiligungsgesellschaft Permira beratene Fonds haben den Standort für einen Kaufpreis im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erworben. lesen

Die Ebitda-Marge liegt mit etwa 20 % konstant über dem heutigen Niveau des Evonik-Konzerns, erklärte Ute Wolf, Finanzvorstand von Evonik. Als wachstumsstarkes und stabiles Finanzierungsgeschäft würde es außerdem einen attraktiven Free Cashflow erzielen. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet das US-Unternehmen einen Umsatz von etwa 264 Millionen Euro und ein bereinigtes Ebitda von rund 52.8 Millionen Euro. Durch die Ergänzung der beiden globalen Geschäftsfelder rechnet Evonik mit Synergien in Höhe von 17.6 Millionen Euro – vor allem in der Produktion und Logistik sowie durch die Erweiterung der Produktportfolios und durch neue Technologien. Diese sollen bis zum Jahr 2022 voll realisiert werden.

Der Kaufpreis (Enterprise Value) liegt inklusive Synergien bei dem 7,8-fachen des jährlichen bereinigten Ebitda, vor Synergien beim 10,4-fachen. Die Transaktion soll Mitte 2019 abgeschlossen werden und steht unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

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