Für ressourcenschonende Anwendungen Evonik erweitert Kapazitäten für Spezialkieselsäuren in Japan

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Evonik Industries wird im japanischen Ako seine Kapazitäten für Spezialkieselsäuren ausbauen. Die Investition im einstelligen Millionen-Euro-Bereich fließt in das Gemeinschaftsunternehmen DSL Japan Co., an dem Evonik zu 51 % beteiligt ist. Bereits im nächsten Jahr soll die Erweiterung in Betrieb gehen.

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„Weltweit sind wir führender Anbieter hochentwickelter anorganischer Materialien für ressourcenschonende Anwendungen. Diesen attraktiven Wachstumsmarkt begleiten wir mit gezielten Investitionen“, sagt Patrik Wohlhauser, Vorstandsmitglied bei Evonik Industries.
„Weltweit sind wir führender Anbieter hochentwickelter anorganischer Materialien für ressourcenschonende Anwendungen. Diesen attraktiven Wachstumsmarkt begleiten wir mit gezielten Investitionen“, sagt Patrik Wohlhauser, Vorstandsmitglied bei Evonik Industries.
(Bild: Evonik Industries)

Essen, Ako/Japan – „Mit der Kapazitätserweiterung in Japan stärken wir den Spezialitätencharakter unseres Kieselsäuregeschäftes weiter“, sagt Patrik Wohlhauser, Vorstandsmitglied von Evonik Industries und Chief Operating Officer. Die Spezialkieselsäuren der Marke Sipernat von Evonik verbessern die Eigenschaften von Batterien, Silikonen, technischen Gummiartikeln oder Beschichtungen.

Neben gefällter Kieselsäure stellt der Konzern auch die pyrogene Kieselsäure Aerosil und Mattierungsmittel auf Kieselsäurebasis unter dem Markennamen Acematt her. Insgesamt verfügt Evonik bei den gefällten und pyrogenen Kieselsäuren sowie den Mattierungsmitteln über eine weltweite Kapazität von rund 550 000 t jährlich.

Besonders qualitativ hochwertige Kieselsäuren werden in der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmabranche verwendet, z.B. in Zahnpasten oder bei der Bierfiltration. Vor allem dieses Marktsegment hat das Unternehmen im Blick. Dr. Johannes Ohmer, Leiter des Geschäftsbereiches Inorganic Materials, geht davon aus, dass Evonik in diesem Sektor mehr als der Marktdurchschnitt wachsen kann.

Weltweite Kapazitätssteigerung kommt voran

Der Chemiekonzern baut seine gesamten Kieselsäurekapazitäten weltweit aus. Alleine bis 2014 werden diese um rund 30 % im Vergleich zu 2010 wachsen. In Chester (USA) soll noch in diesem Jahr eine Anlagenerweiterung für gefällte Kieselsäuren in Betrieb gehen. Den Bau einer Kieselsäureanlage in Brasilien, die 2016 die Produktion aufnehmen soll, hat der Konzern gerade beschlossen. Der Ausbau in Nord- und Südamerika folgt auf bereits abgeschlossene Erweiterungen in Europa und Asien. So wurde in Thailand im März 2014 eine Produktionserweiterung in Betrieb genommen.

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